Besondere Geschenke und ein Arzt: Peter Mlodoch über die Woche in Hannover

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Korrespondent in Hannover: Peter Mlodoch.

Göttingen/Hannover. Die Woche in Hannover: Unser Korrespondent Peter Mlodoch fasst das Geschehen – auch abseits des Landtags – zusammen.

Empfang mit Narren: Nach den Festtagen sind die Terminkalender des rot-grünen Kabinetts in Hannover längst wieder prall gefüllt. Vor allem jagen sich derzeit die zahlreichen Neujahrsempfänge diverser Gastgeber an den diversen Orten des Landes Niedersachsen. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) dreht diesmal aber auch den Spieß um und bittet am Dienstag selbst zum Neujahrsempfang. Allerdings sind nicht die üblichen Verdächtigen geladen, sondern der Regierungschef erwartet im Gästehaus der Landesregierung den Niedersächsischen Karnevalsverband.

Wasser aus dem Jordan: Mit einem ungewöhnlichen Präsent erschien der Vorsitzende des jüdischen Gemeindeverbandes Niedersachsens, Michael Fürst, beim Epiphanias-Empfang der Evangelischen Landeskirche Hannover im Kloster Loccum. Dort überreichte er dem Gastgeber, Landesbischof Ralf Meister, ein Fläschchen Jordan-Wasser, das er aus Israel importiert hatte. Fürst hatte im Heiligen Land die Bar Mitzwa, das Fest zur Religionsmündigkeit, seines Enkels gefeiert. Das Mitbringsel kommt nicht unpasend: Die Enkelin von Bischof Meister erwartet ihre Taufe.

Großzügig ehrten die Grünen die it der Aufschrift „Chefin-Enkel“

Rösler in Übung: Philipp Rösler kann es noch. Jedenfalls Arzt. Der einstige FDP-Wirtschaftsminister in Niedersachen und im Bund, der seit zwei Jahren zum Vorstand des Weltwirtschaftsforums in der Schweiz gehört, betätigte sich Silvester in Hannover als Retter in der Not. Als auf einer Trauerfeier ein Mann kollabierte, leistete der Mediziner Erste Hilfe: „Puls fühlen, Atemwege frei machen, Krawatte lockern, Füße hochlegen.“ Rösler gelang es, den Mann wieder aufzurichten.

Zur Sicherheit alarmierte man den Rettungswagen. Es war laut Rösler 2015 nicht die einzige Gelegenheit, bei der ihm sein Fachwissengeholfen habe. Zweimal habe er als Arzt während eines Fluges eingreifen müssen, sagt der 42-jährige. „So komme ich wenigstens nicht aus der Übung.“ Alle Zwischenfälle seien glimpflich ausgegangen. (ymp)

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