14 Betten mehr für Duderstädter Krankenhaus St. Martini

Neue Betten: (von links) Bürgermeister Wolfgang Nolte, Ärztlicher Direktor Dr. Udo Iseke, Abgeordneter Lothar Koch und Geschäftsführer Markus Kohlstedde sind zufrieden. Foto: Privat/nh

Duderstadt. Das Land Niedersachsen stattet das St. Martini Krankenhaus in Duderstadt mit 14 zusätzlichen Planbetten aus. Der Krankenhausplanungsauschuss hat damit dem entsprechenden Antrag stattgegeben. Die Betten kommen dem Bereich Innere und Chirurgie zugute.

„Eine Entscheidung gegen den Trend“, freut sich Geschäftsführer Markus Kohlstedde. Zwischen 2000 und 2016 hat sich die Bettenkapazität in Niedersachsen um mehr als 7300 Betten auf inzwischen rund 40 000 reduziert. Waren im Jahr 2000 noch 203 Krankenhäuser in Niedersachsen „am Netz“, sind es aktuell noch 182, lautet es in einer Mitteilung des Vinzenz-Verbunds Hildesheim.

Die jetzige Entscheidung der Krankenhausplaner führt Kohlstedde auf die gemeinsamen Anstrengungen von Belegschaft, Geschäftsführung und Träger wie auch die breite Unterstützung aus der Bevölkerung zurück.

Für die zukunftsfeste Aufstellung des Eichsfelder Gesundheitszentrums mit künftig 140 Planbetten haben sich viele Entscheider der Region eingesetzt.

Vor allem Bürgermeister Wolfgang Nolte und der Landtagsabgeordnete Lothar Koch haben das St. Martini-Zukunftskonzept konsequent unterstützt.

„Ich habe es in 25 Jahren selten erlebt, dass sich jemand gegen den Trend überzeugen lässt. Ministerin Cornelia Rundt rechne ich es daher hoch an, dass sie sich von Anfang an auf Basis stichhaltiger Fakten aufgeschlossen gezeigt und verantwortungsgerecht entschieden hat“, hob Lothar Koch, Landtagsabgeordneter und Ehrenbürgermeister der Stadt Duderstadt, die besondere Entscheidung hervor.

Gute Medizin alleine reiche nicht, der Erfolg müsse auch in den Büchern sichtbar sein. Da hätte das Haus in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Trendwende geschafft, wie Lothar Koch anerkennend in Richtung Klinikleitung bemerkte. (mad)

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