Boat People Projekt: Theater-Premiere im ehemaligen IWF

Premiere am Samstag: Das Stück des Projekts „WeltPolitikReaktionsVentil“ wird am Samstag erstmals im ehemaligen Institut für den Wissenschaftlichen Film aufgeführt. Foto: Reimar de la Chevallerie/nh

Göttingen. Ein Stück zum Thema Weltpolitik des Göttinger Boat People Projekts hat am kommenden Wochenende Premiere. Die Aufführungen finden im früheren Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) statt.

Ist Selbstfürsorge auch Weltfürsorge? Und kann man sich überhaupt politisch und sozial sinnvoll engagieren, oder wäre es nicht besser abzuschalten? Genau das fragen 50 Spieler aus allen Ecken Göttingens beim Theater-Projekt „WeltPolitikReaktionsVentil“. Vier Monate lang haben sich jüngere und ältere Teilnehmer, Männer und Frauen und viele, die sowieso in keine Schublade passen, zusammen mit dem Künstlerteam des Freien Theaters Boat People Projekt mit dem allgegenwärtigen Thema der Weltpolitik auseinandergesetzt.

Zusammen mit Franziska Aeschlimann, Sonja Elena Schroeder, und Nina und Reimar de la Chevallerie arbeiten im Leitungsteam die Dramaturgin Nicola Bongard, der Frankfurter Bildende Künstler Dominikus Landwehr und der Philosoph Dr. Bruno Haas.

Auf der Suche nach Antworten hat die Bürgerbühne Punklieder geschrieben und Gärten bepflanzt, vor allem aber dutzende Fragen aufgeworfen – und das alles im Rahmen eines Theaterstücks, das die Lachmuskeln antreibt, auch wenn es zum losheulen provoziert.

Aufgeführt wird „WeltPolitikReaktionsVentil“ im früheren Instituts–Gebäude am Nonnenstieg 72. Dort sollen ab Anfang Oktober Flüchtlinge untergebracht werden. Die Premiere am Samstag, 11. Juli, ist ausverkauft. Weitere Vorstellungen gibt es am Sonntag, 12. Juli, von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Juli, sowie Dienstag und Mittwoch 21. und 22. Juli. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Die Karten kosten 15 Euro beziehungsweise neun Euro. Karten gibt es bei der Tourist-Information im Alten Rathaus und unter der Adresse www.reservix.de im Internet. (bsc)

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