Kartierbohrungen: Mit dem Bohrer in die Eiszeit

Bohrfahrzeug im Einsatz: Das Landesamt für Geologie bringt in Südniedersachsen 21 Bohrungen nieder. Foto: nh

Göttingen. Welche Erdschichten haben sich in der vorigen Eiszeit in Südniedersachsen abgelagert? Das wollen Wissenschaftler vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie herausfinden, die ihre Serie von Kartierbohrungen in der Region fortsetzen.

Die 21 Bohrungen südlich von Göttingen im Gebiet der Gemeinden Gleichen, Rosdorf und Friedland haben nichts mit Fracking, Kohlendioxid-Speicherung oder der Lagerung radioaktiver Abfälle zu tun, betont das Landesamt ausdrücklich.

Die Bohrungen durch die Schichten lockerer Sedimente erfolgen in dieser und in der nächsten Woche und reichen überwiegend über die Tiefe von 30 bis 50 Metern, in Einzelfällen bis zu 100 Metern. Bei dem Trockenbohrverfahren wird das Bohrgut ausschließlich auf mechanischem Weg an die Oberfläche gefördert. Flüssigkeiten oder chemische Zusätze werden nicht verwendet.

Bereits vor einem Jahr hatte das Landesamt zehn Bohrungen niedergebracht. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Ergebnisse in die Bohrdatenbank Niedersachsen eingestellt und sind dann über den Kartenserver auf der Internetseite des Landesamtes für jedermann einsehbar. (p) http://nibis.lbeg.de/cardomap3/

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