Tat aus Langeweile

Bombendrohung mit Bahnstillstand hat für Schülerin teure Folgen

Rubrikenlistenbild: dpa

Hameln. Mit einer Bombendrohung aus Langeweile hat eine Schülerin die Polizei in Hameln auf Trab gehalten. Nun kommt auf die 14-Jährige ein Strafverfahren zu.

Außerdem erwarten sie hohe Schadensersatzforderungen. Das teilte die Polizei am Montag mit. Nach einem anonymen Anruf waren am Sonntag gegen 15.30 Uhr in Hameln der Bahnhof, ein Parkhaus, ein Restaurant, ein Kinocenter und ein Imbiss evakuiert und gesperrt worden. Der Bahn- und Busverkehr wurde vorübergehend gestoppt.

Das junge Mädchen wurde schließlich nach einem weiteren Drohanruf in einer Telefonzelle festgenommen. Die 14-Jährige gestand die anonymen Drohungen, sagte ein Polizeisprecher. Sie habe aus jugendlicher Dummheit und Langeweile gehandelt. Die Sperrungen konnten nach rund 90 Minuten wieder aufgehoben werden, nachdem Einsatzkräfte alles abgesucht und keinen Sprengsatz gefunden hatten.

Die Bahn werde zunächst den Ausgang des Strafverfahrens abwarten, sagte ein Sprecher. In vergleichbaren Fällen würden dann zivilrechtlich Ansprüche geltend, die für die Täter sehr teuer werden könnten. Auch die Polizei prüft, ob sie der 14-Jährigen den Großeinsatz in Rechnung stellt. (lni/bsc)

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