Zwei Tage Musik

25 Musiker spielten für den Erhalt der St. Martini-Kirche Bovenden

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Musizieren für die St.-Martini-Kirche in Bovenden: Die Urgesteine Klaus Wissmann und Axel Mehrner heizen ein. 

Mehr als 1000 Besucher waren zum ersten Benefiz-Konzert für die Sanierung der St.-Martini-Kirche gekommen. 25 Musiker haben im Bovender Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus für Unterhaltung gesorgt.

Für die dringend notwendigen Arbeiten an dem maroden Kirchbau sind 4568 Euro zusammengekommen.

Im Herbst sei der schlechte Zustand der Kirche offenbar geworden, erzählt die evangelisch-reformierte Pastorin Aleena Toplak. Wie sie setzt sich der evangelisch-lutherische Pastor, Uwe Völker, für den Fortbestand der Kirche ein. In Bovender Modell sind Reformierte und Lutheraner auf der Grundlage eines Vertrags in der Gemeinde zusammengeschlossen.

Seit Weihnachten wieder Gottesdienste

Toplak freut sich: Dank Notsicherungsmaßnahmen könnten seit Weihnachten wieder Gottesdienste in der die Kirche abgehalten werden, zu besonderen Anlässen dürfe sogar wieder die Glocken geläutet werden. Die konkreten Planungen für die Sanierung sollen bald beginnen. Die rund 150.000 Euro dafür teilten sich die Evangelisch-reformierte Landeskirche (70 Prozent) und das Landesamt für Baudenkmalpflege (30 Prozent).

Mit einem Vielfachen dieses Betrags – voraussichtlich rund 732.000 Euro – werden laut Toplak die gravierenderen Schäden im Turm der Kirche zu Buche schlagen. Mit einem fünfstelligen Betrag rechnet die Gemeinde mit rund 3300 Seelen für die Erneuerung der von Rost zerfressenen großen Glocke.

Toplak ist sicher: Es sei wichtig, die Kirche zu erhalten – für die, die kommen wollen. In dem Benefiz-Konzert über zwei Tage sieht sie einen Anfang. Zum Jahresende werde das Polizeiorchester Niedersachsen für die Kirche in Bovenden spielen, außerdem sei ein Sommerfest geplant. Die Pastorin möchte die längste Kaffeetafel der Welt ausrichten.

"Wir sind das Sammeln ja gewohnt"

Sie ist zuversichtlich, dass die Gemeinde das erforderliche Geld zusammenbekommt. „Wir sind das Sammeln ja gewohnt“, erzählt sie und denkt an die Aktion „Brot für die Welt“: Zwischen 10.000 und 20.000 Euro bekomme die Gemeinde jedes Jahr zusammen. "Ich merke gerade in den vergangenen Monaten, wie sehr unsere Kirche den Menschen vor Ort, aber auch über unsere Region am Herzen liegt", betont Toplak.

Weitere Infos erhalten sie auf der Homepage https://ev-kirche-bovenden.wir-e.de/aktuelles oder im Gemeindebrief.

IBAN, Spendenkonto: DE37 2605 0001 0056 0731 74

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