Neujahrsempfang: Bovenden investiert in die Infrastruktur

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Diese Bovender ehrte Bürgermeister Thomas Brandes (am Rednerpult) für ihr Engagement rund um Kirmes und Erntedankfest: Helmut Große, Werner Hungerland, Manfred Dornberger, Timo Albrecht, Sabine Heinze, Mario Ötzel, Malte Bährens (alle Festausschuss Erntedankfest); Frank Pollmann, Michael Richter, Reiner Erhardt, Katharina Wendler, Doris Pzepka, Peter Lefort, Heike Bertram, Janina Alberti, Inka Thormann, Manuela Förster, Jan Förster, Andreas Beckermann (alle AG Kirmes); Regina Dietrich, Reinhard Neubesser, Claudia Nothnick, Maike Hebestreit (alle Verein „Harte lebt“); Jürgen Kunze, Jan Vollbrecht, Hartmut Bothmann, Daniel Hunger, Björn Ente, Dr. Britta Mey, Sabine Nikolai, Torsten Böttcher, Ronald Finke (alle Kirmesverein Billingshausen). (per)

Bovenden. In der Region zählt der Neujahrsempfang des Flecken Bovenden traditionell zu den am besten besuchten Veranstaltungen seiner Art.

Und so gab es auch am Samstagnachmittag für Thomas Brandes beim ersten Neujahrsempfang nach seiner Wahl zum Bürgermeister jede Menge Hände zu schütteln.

„Der Saal ist voll, ich bin begeistert.“ Mit diesen Worten begrüßte Brandes die rund 500 Gäste, die der Einladung ins Bürgerhaus gefolgt waren. Neben Einwohnern aus allen Gemeindeteilen und Vertretern von zahlreichen Vereinen und Verbänden sowie aus der Wirtschaft durfte auch diesmal die Göttinger Politprominenz nicht fehlen. Neben seiner Vorgängerin Heidrun Bäcker, die er am 1. November abgelöst hatte und die von den Anwesenden noch einmal stürmischen Applaus erhielt, begrüßte Brandes unter anderem den Bundestagsabgeordneten und SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann sowie Rolf-Georg Köhler, der als erster Göttinger Oberbürgermeister überhaupt am Bovender Neujahrsempfang teilnahm.

Nach einem überregionalen Jahresrückblick, bei dem er das Jahr 2014 als „Jahr des Krieges“ bezeichnete, in dem es mit den deutschen Fußball-Weltmeistern und mit dem Göttinger Nobelpreisträger Stefan Hell aber auch einiges zu feiern gegeben habe, richtete der Bürgermeisterin den Fokus auf den Flecken selbst. Dort nehme das vor zwei Jahren beschlossene „Leitbild 2030“ langsam Fahrt auf, in dessen Rahmen die Ortsteile vor dem Hintergrund des demographischen Wandels so gestaltet werden sollen, dass sich alle Generationen auch weiterhin dort wohl fühlen und sie dort „gut und gerne“ leben können.

Um Vertrauen geworben

Kritische Worte fand Brandes zu den Bürgerprotesten, die dazu geführt hatten, dass die Planungen zu einem Güterverkehrszentrum zwischen Lenglern und Holtensen frühzeitig eingestellt wurden. „Ich möchte dafür werben, dass den gewählten Vertretern, die auch Bürgerinnen und Bürger unseres Fleckens sind, wieder mehr Vertrauen entgegengebracht wird“, sagte Brandes. „Alle Mandatsträger engagierten sich ehrenamtlich und nach bestem Wissen und Gewissen für den Flecken Bovenden und seine Bürgerinnen und Bürger.“

Beim Ausblick auf das Jahr2015 kündigte Brandes Investitionen von 2,7 Millionen Euro in die Infrastruktur des Flecken an. Größter Brocken sei die Straßensanierung im Altdorf Bovenden, wo der fünfte Abschnitt im Bereich „Untere Straße/Kirchgasse/An der unteren Mühle“ erneuert werde. In der Dorferneuerung Billingshausen müsse dagegen ein weiteres Jahr pausiert werden, bis wieder Zuschüsse fließen. „Am Ball bleiben wir auch beim Hochwasserschutz für das Altdorf“, betonte Brandes. Er kündigte notwendige Untersuchungen an, „damit es damit dann hoffentlich in 2016 losgehen kann“. (per)

Fotos: Neujahrsempfang des Flecken Bovenden

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