Das Bovender Altdorf bleibt trocken

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Abschnitt B des Hochwasserschutzwalls in Bovenden wird freigegeben: René Stenzel (Rohrleitungs-, Straßen- und Tiefbau GmbH), Bürgermeister Thomas Brandes (SPD), Ortsbürgermeister Werner Hungerland (CDU) und Ralph Wagener vom Planungsbüro Rinne & Partner setzen die Scheren an.

Lange hat es gedauert, doch nun ist der zweite Abschnitt des Hochwasserschutzwalls in Bovenden fertig. Am Donnerstag wurde der neue Deich eingeweiht.

Fünf Jahre ist es her, dass der erste Abschnitt des neuen Bovender Hochwasserschutzwalls fertiggestellt wurde. In diesem Jahr konnte nun endlich weiter gebaut werden. Jetzt wurde der Abschnitt B entlang der Weende, zwischen Burgstraße und der Straße Vor dem Tore, eingeweiht.

„Wir sehen, wie andere Dörfer absaufen“, sagte Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) bei der Eröffnung des Abschnitts. „Deshalb ist diese Investition sinnvoll.“

Gekostet hat der zweite Deichabschnitt 515.000 Euro. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 244.000 Euro, steuerte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bei.

Nötig geworden war die Deicherneuerung, weil bei der damaligen Umleitung der Weende viele poröse Stoffe, wie etwa Sandstein, zur Dämmung verwendet wurden. Diese hätten Hochwasser nicht dauerhaft standgehalten, sagte Mathias Steging vom Planungsbüro Rinne & Partner. Die Wurzeln der angrenzenden Gewächse hatten den Untergrund bereits aufgelockert. Der neue Hochwasserschutz besteht zu großen Teilen aus Zement und Kalk.

2017 soll der dritte und letzte Bauabschnitt folgen. Veranschlagt sind hierfür 450.000 Euro.

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