CO2-Messgeräte für Signale zum Lüften

Grundschulen in der Gemeinde Bovenden haben jetzt „CO2-Ampeln“

Zwei Herren und zwei Damen stehen in Abstand voneinander in einem Schulgebäude.
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Bei der Übergabe einer CO2-Ampel in der Bovender Grundschule am Sonnenberg: von links Lars von Minden (Gemeindewerke), Doreen Fragel (Energieagentur Region Göttingen), Carolin Greis (Konrektorin) und Bürgermeister Thomas Brandes.

Die fünf Grundschulen in der Gemeinde Bovenden haben jetzt sogenannte CO2-Ampeln. Die Geräte sollen Empfehlungen zum Lüften geben, wenn die Luftqualität niedrig ist.

Bovenden – Die CO2-Ampeln haben Ihnen die Gemeindewerke Bovenden gespendet. Mit der Spende wolle man den Schülern die Bedeutung von Raumlüftungen verdeutlichen, sagt Lars von Minden von den Gemeindewerken.

„Und wenn gerade in der momentanen Zeit mit der optimalen Luftqualität zusätzlich das Infektionsrisiko im Schulalltag der Kinder verringert wird, freut uns dies obendrein“, sagt er.

Ampelfunktion und SIgnalton geben Zeichen zum Lüften

Je ein Gerät erhielten die Standorte in Bovenden, Eddigehausen, Reyershausen, Lenglern und Harste. Genutzt werden sie wechselweise in den Klassenräumen und in den Pausenhallen.

Die CO2-Ampeln messen mittels Sensoren die CO2-Konzentration in der Luft. Daraus werden in Form einer Ampelfunktion Empfehlungen zum Lüften gegeben. Zudem erklingt ein akustischer Signalton, wenn die Luftqualität niedrig ist.

Entstanden ist die Idee durch das sogenannte „Klima macht Schule“-Projekt, das der Flecken Bovenden mit der Energieagentur Region Göttingen initiiert hat. Dadurch sollen die Bovender Grundschüler lernen, wie sie CO2 einsparen und zum Klimaschutz beitragen können.

Gemeinde erhofft sich zunehmendes Umdenken pro Klimaschutz

„Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen wir ein Umdenken in der Gesellschaft pro Klimaschutz herbeiführen. Hierfür müssen wir bei den Kleinsten beginnen“, sagt Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes.

„Wir legen viel Wert darauf, nicht nur Lerninhalte zu vermitteln, sondern auch Begeisterung für die Umwelt und den Klimaschutz zu schaffen“, ergänzt Doreen Fragel, Geschäftsführerin der Energieagentur Region Göttingen.

Bei dem vier Jahre dauernden Projekt sammeln Schulen durch Aktionen Punkte, die in eine Prämie von bis zu 200 Euro jährlich getauscht werden können. In der ersten Phase werden mehrere Energie-Teams gebildet, in denen Kinder und Lehrer mit Experten herausfinden, wie in Schulen Energie eingespart werden kann. Dazu zählt auch effektives Lüften. (Jan Trieselmann)

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