Neujahrsempfang in Bovenden: Bürgermeister hofft auf Oberstufe

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Neujahrsempfang in Bovenden: Bürgermeister Thomas Brandes begrüßte dabei auch Mitglieder des Fanfarenzuges Harste. 

Bovenden. Mit 500 Besuchern voll besetzt war am Samstag der Saal des Bürgerhauses beim traditionellen Neujahrsempfang des Flecken Bovenden.

Neben Einwohnern und Vertretern von zahlreichen Vereinen und Verbänden sowie aus der Wirtschaft begrüßte Bürgermeister Thomas Brandes die beiden Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Fritz Güntzler (CDU).

Viel passiert

„2016 war ein Jahr, in dem wieder sehr viel passiert ist und auf den Weg gebracht wurde“, begann Brandes seinen Jahresrückblick. „Um es mit dem Jugendwort 2016 zu sagen: Wir Bovender sind richtig Fly gewesen.“ Zu den Themen, die es auf jeden Fall verdient hätten, bei einem Neujahrsempfang besonders erwähnt zu werden, zähle die Einrichtung einer Oberstufe an der IGS Bovenden.

Bildung und Betreuung

„Bildung und Betreuung ist für uns schon lange ein wichtiges Thema“, betonte Brandes. Nachdem er ein Jahr zuvor an selber Stelle den Landkreis aufgefordert habe, eine gemeinsame Oberstufe mit der IGS Weende in Bovenden einzurichten und diese Forderung durch eine Resolution an den Landkreis durch den Gemeinderat unterstützt wurde, sei er nun „geradezu begeistert, wie schnell die Schule und der Landkreis alle notwendigen Vorarbeiten erledigt und die Einrichtung einer Oberstufe schon für das kommende Schuljahr beantragt haben“. Jetzt hofften alle Beteiligten, dass noch in diesem Monat die Genehmigung durch die Landesschulbehörde erteilt wird.

Neue Kindertagesstätte

„Wegweisend und zukunftsträchtig“ nannte Brandes die Entscheidung des Gemeinderates, auf dem freien Grundstück oberhalb des Seniorenpflegeheims eine neue Kindertagesstätte zu bauen. „Damit stehen voraussichtlich Ende des Jahres im Gemeindegebiet 150 Plätze in zehn Krippengruppen für die Kleinsten zur Verfügung“, so der Bürgermeister. Dies sei dann eine Betreuungsquote von rund 70 Prozent für die Ein- bis Dreijährigen, die in der Umgebung ihresgleichen suche und womit man es den Familien leichter mache, ihr Leben trotz Berufstätigkeit zu organisieren.

Langzeitprojekt

Dass Bovenden traditionell viel in seine Infrastruktur investiert, ist eine unumstößliche Tatsache. Das war auch 2016 nicht anders. „Unser Langzeitprojekt, die Sanierung des Altdorfes Bovenden, ging weiter voran“, sagte Brandes. In Harste sei nach siebenmonatiger Bauzeit ein Brückenneubau im Bereich „Neustadt“ abgeschlossen worden, für den der Gemeinderat rund 260 000 Euro und der Landkreis 197 000 Euro aus seinem Investitionshilfeprogramm zur Verfügung gestellt hatten.

Ehrung und Ausblick

Nachdem Brandes die Vorstandsmitglieder vom „Treffpunkt Altes Pfarrhaus“ (TAP) stellvertretend für alle Menschen, die sich in dem Verein engagieren, sowie Klaus Tschentke vom Seniorenbeirat für ihr „großes ehrenamtliches Engagement“ geehrt hatte, gab er einen Ausblick auf das Jahr 2017. Neben neuerlichen Investitionen in die Infrastruktur stünden dabei unter anderem die 825-Jahrfeier Eddigehausens, die 95-Jahrfeier des Sportvereins Eddigehausen und die 25-Jahrfeier des Fördervereins der dortigen Grundschule an. 

Neujahrsempfang in Bovenden

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