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Neujahrsempfang in Bovenden: Dank für den Einsatz für die Gemeinschaft

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Von: Per Schröter

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Die „Steel Grey 64 Pep & Marching Band“ aus Harste stimmte die Gäste musikalisch auf den Neujahrsempfang ein.
Die „Steel Grey 64 Pep & Marching Band“ aus Harste stimmte die Gäste musikalisch auf den Neujahrsempfang ein. © Per Schröter

Nach zwei Jahren Pause gab es wieder einen Neujahrsempfang in Bovenden. Dabei stand der Dank für den ehrenamtlichen Einsatz im Mittelpunkt.

Bovenden – In der Region zählt der Neujahrsempfang des Flecken Bovenden im Landkreis Göttingen traditionell zu den bestbesuchten Veranstaltungen seiner Art. Und so gab es nach zweijähriger Zwangspause für Bürgermeister Thomas Brandes wieder einmal jede Menge Hände zu schütteln.

Mehr als 400 Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von Vereinen, Verbänden und Institutionen waren ins Bürgerhaus gekommen, um sich die Rede von Thomas Brandes anzuhören und anschließend in geselliger Runde angeregte Gespräche zu führen. „Vor drei Jahren beendete ich meine Neujahrsrede optimistisch mit Blick auf das funktionierende Zusammenleben im Flecken Bovenden und prognostizierte, dass es auch in 2020 bei uns nicht langweilig werden würde“, begann Brandes.

Niemand habe zu diesem Zeitpunkt ahnen können, dass schon wenig später „fast unser gesamtes Leben“ über eine lange Zeit zum Stillstand kommen würde. Umso glücklicher sei er, jetzt wieder so viele Menschen zum Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen.

Bei allem Negativen, was die Corona-Pandemie gebracht hätte, sei Brandes „dankbar über die vielen Menschen, die dafür gesorgt haben, dass der Laden am Laufen gehalten wurde – besonders die Pflegekräfte und Ärzte in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, das Personal in den Supermärkten und natürlich die Rettungs- und Einsatzkräfte, aber auch unsere Freiwilligen Feuerwehren“. Ein besonderer Dank gehe an seine Kolleginnen und Kollegen vom Flecken Bovenden, „die immer im Dienst und ansprechbar waren, wie es sich in meinen Augen auch für eine funktionierende Kommunalverwaltung gehört“.

Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes (SPD)
Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) © Per Schröter

Die Pandemie habe viele Schwächen aufgedeckt und unter anderem gezeigt, dass man auch im Flecken Bovenden beim Thema Digitalisierung Nachholbedarf habe. „Da ist in unserer Gemeinde in den letzten drei Jahren aber viel passiert“, sagte der Bürgermeister. So sei beispielsweise in Harste, Lenglern, Reyershausen, Billingshausen und Teilen von Eddigehausen und Bovenden ein schnelles Glasfasernetz verlegt worden. „Außerdem haben wir die Chance genutzt und die Bovender Grundschulen und Kitas an das zukunftsfähige Netz anschließen lassen“, so Brandes. Für die Anschaffung erforderlicher Endgeräte habe der Gemeinderat entschieden, stolze 380 000 Euro zur Verfügung zu stellen. „So werden Ende nächsten Jahres unsere Grundschulen den zukünftigen digitalen Herausforderungen gewachsen sein“, berichtete Brandes.

Als „weiteren Meilenstein“ für eine gute frühkindliche Bildung und Betreuung bezeichnete Brandes den Neubau der Kita in Eddigehausen, wo die 40 Jahre alte vorherige Einrichtung abgerissen und durch einen modernen Neubau für 3,5 Millionen Euro ersetzt wurde. 15 neue Krippenplätze seien zudem durch einen Anbau an die erst 2018 neu gebaute Waldorfkita und 25 zusätzliche Kindergartenplätze durch den Anbau an die „DRK-Kindertagesstätte“ in Bovenden geschaffen worden. Für 2024 kündigte Bürgermeister Brandes die Eröffnung eines Kita-Neubaus in Reyershausen an. (Per Schröter)

Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement

„Ohne ehrenamtliches Engagement würde unser gemeinsames Leben nicht Funktionieren“, betonte Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes. Er dankte allen ehrenamtlich engagierten Menschen und ehrte stellvertretend die Wildschadenschätzer Herbert Hausknecht und Robert Heidhues sowie Swantje Jeromin, Michael Montag und Silke Müller (Vorstand Förderverein „Freunde der Plesseschule“). (per)

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