Die ersten 16 Häuser im Neubaugebiet Uhlenberg entstehen

Rege Nachfrage nach neuen Grundstücken in Reyershausen

Neubaugebiet Uhlenberg: Andreas Herz, Thomas Brandes, Klaus Melnikow, Dietrich Simon, Uwe Bartram und Ilona Dettmar.
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Freuen sich über die ersten Rohbauten im Reyershäuser Neubaugebiet Uhlenberg: (von links) Andreas Herz, Thomas Brandes, Bovendens Bauamtsleiter Klaus Melnikow, Dietrich Simon, Uwe Bartram und Ilona Dettmar.

Die ersten 13 Grundstücke sind verkauft, die restlichen sieben reserviert: „Reyershausens neues Baugebiet am Uhlenberg wird gut angenommen“, berichtet Projektleiter Dietrich Simon von der Niedersächsischen Landgesellschaft.

Reyershausen – Traumhaft schön ist die Lage des Baugebiets an einem von Wald umgebenen Hang oberhalb des 1000-Einwohner-Orts. Bei guten Wetter reicht der Blick bis zum Brocken. Die Burg Plesse ist über einen Wanderweg in 20 Minuten zu erreichen. In der Nachbarschaft befindet sich das Ratsburgbad. Die Sporthalle ist gerade saniert worden. Auf einer 2500 Quadratmeter großen Freifläche zum Altdorf soll ein Spielplatz entstehen.

„Die Deutsche Telekom stattet das Neubaugebiet mit einem 1-Gigabit-Glasfasernetz aus“, sagt Projektleiter Simon. „Die Kita mit Krippengruppe sowie die Grundschule sind vom Uhlenberg aus zu Fuß in zehn Minuten zu erreichen“, hebt Ortsbürgermeisterin Ilona Dettmar (CDU) hervor.

Der Ort verfügt über eine Arztpraxis. Es gibt eine aktive Dorfgemeinschaft, die unter anderem einen Treffpunkt betreibt. Bovenden und Nörten-Hardenberg sind schnell zu erreichen. Ins Oberzentrum Göttingen brauchen die Reyershäuser mit dem Auto eine gute Viertelstunde.

Das hat seinen Preis. 143 Euro kostet der Quadratmeter am Uhlenberg. „Im zweiten Neubaugebiet des Fleckens, in Lenglern, liegen die Preise etwas niedriger“, sagt Bürgermeister Thomas Brandes (SPD). „Die NLG investiert in Erwerb, Entwicklung und Erschließung insgesamt rund drei Millionen Euro“, teilt Projektleiter Simon mit. Sobald die ersten 16 Grundstücke bebaut sind, folgt ein zweiter Bauabschnitt mit weiteren elf Bauplätzen.

„Die Erschließung des Uhlenbergs hat sich mehr als 30 Jahre hingezogen“, weiß Ortsratsmitglied Uwe Bertram (CDU). Die Eigentümer der bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen hätten lange nicht verkaufen wollen. Erst ein Generationenwechsel habe für Bewegung gesorgt.

Die NLG kaufte die drei Hektar im Jahr 2018 und schloss zeitgleich mit dem Flecken einen Städtebaulichen Vertrag ab. 2019 beschloss der Rat der Gemeide den Bebauungsplan. Von Januar bis Juni 2020 erfolgte die Erschließung. Mittlerweile stehen drei Rohbauten. Bei zwei weiteren Grundstücken ist die Bodenplatte gegossen.

„Unser bisher letztes Baugebiet in Reyershausen, Gartlingen, entstand um die Jahrtausendwende“, ergänzt Ortsratsmitglied Andreas Herz (FWG). 16 Bauplätze seien es damals gewesen. Er freue sich, dass die Entwicklung des Dorfes nun weitergehe. „Die Grundstücke am Uhlenberg werden vereinzelt von Reyershäusern, überwiegend aber von Bovendern nachgefragt“, berichtet Projektleiter Simon.

„Reyershausen ist ein beliebter Wohnort“, kommentiert Bürgermeister Brandes. Frei werdende Häuser im Ort ständen nie lange leer. In den vergangene Jahren habe es im Dorf eine ganze Reihe von Eigentümerwechseln gegeben. (Michael Caspar)

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