Schneller Ermittlungserfolg

Versuchter Brandanschlag auf Polizeistation in Hattorf: 52-Jähriger ist dringend tatverdächtig

Blaulicht Symbolbild Polizei Göttingen - zu sehen ist ein Streifenwagen mit Aufschrift und Blaulicht
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Symbolbild für Polizei Göttingen - Streifenwagen mit Aufschrift und Blaulicht.

Versuchter Brandanschlag auf die Polizei in Hattorf (Landkreis Göttingen): Es gibt einen schnellen Fahndungserfolg. Dringend tatverdächtig ist ein 52-Jähriger aus dem Altkreis Osterode.

Update vom 16.08.2021, 11.45 Uhr: Der Mann steht wegen versuchter Brandstiftung in Hattorf in Verdacht. Der 52-Jährige soll versucht haben, am vergangenen Freitag (13.08.2021) in den frühen Morgenstunden die dortige Polizeistation in Brand zu setzen.

Laut Polizei handelt es sich um einen Mann aus dem Altkreis Osterode. Zu seinem Tatmotiv ist bislang nichts bekannt. Einen politischen Hintergrund schließen die Ermittler aber aus. Der 52-Jährige ist aufgrund aktueller Ermittlungsergebnisse „dringend verdächtig“. Er soll vor dem Haus in der Bahnhofstraße eine unbekannte Flüssigkeit verteilt und anschließend angezündet haben. In dem Gebäude befinden sich die Polizeistation und zwei Mietwohnungen. Nur weil die Flammen von selbst erloschen, blieben schwerwiegende Folgen aus.

Ermittler hatten den mutmaßlichen Brandstifter noch am Freitag in den Nachmittagsstunden in seiner Wohnung festgenommen. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall dauern an. (Bernd Schlegel)

Erstmeldung vom 13.08.2021, 13.30 Uhr: Hattorf - Ein Unbekannter hat gegen 5.30 Uhr am Freitag auf dem Hof der Polizeidienststelle an der Bahnhofstraße eine brennbare Flüssigkeit ausgeschüttet und angezündet. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Der Schaden blieb gering.

Die Polizeidienststelle ist im Erdgeschoss des Wohnhauses eingerichtet. Über den Diensträumen befinden sich zwei vermietete Wohnungen, deren Bewohner zur Tatzeit zuhause waren. Die Polizei ermittelt deshalb wegen versuchter schwerer Brandstiftung und sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Eine Hundehalterin hatte gegen 5.30 Uhr zunächst eine männliche Person beobachtet, die sich auf dem Gelände verdächtig verhielt. Sie bemerkte wenig später die Flammen. Die Frau alarmierte die Polizei, der mutmaßliche Täter flüchtete.

Die Flammen erloschen schließlich von selbst, wie die Polizei mitteilt. Schäden am Gebäude blieben deshalb aus. Das Motiv ist bislang noch unklar. Die Polizei Osterode ermittelt in alle Richtungen.

Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0 55 22/50 80 zu melden. (Thomas Kopietz)

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