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Brennende Strohpressen im Kreis Göttingen sorgen für hohen Sachschaden

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Von: Melanie Zimmermann

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Einsatzkräfte der Feuerwehr vor einer ausgebrannten Ballenpresse.
Ein Brand mit hohem Sachschaden: Die brennende Ballenpresse auf Höhe des Wendebachstausee-Parkplatzes verursachte rund 40.000 Euro Schaden. © Gemeindefeuerwehr Friedland

Zweimal brennen in dieser Woche Ballenpressen im Kreis Göttingen. Der dabei entstandene Sachschaden ist beachtlich.

Gleichen/Friedland – Zu gleich zwei Einsätzen wegen brennender Ballenpressen mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gleichen sowie der Gemeindefeuerwehr Friedland in den vergangenen Tagen im Kreis Göttingen ausrücken. Der jüngste Einsatz auf dem Parkplatz des Wendebach-Stausees verursachte einen Schaden von rund 40.000 Euro.

Gegen 17.36 Uhr wurde die Gemeindefeuerwehr Friedland am Mittwoch, 6. Juli, zu einem Einsatz alarmiert. Auf Höhe des Wendebachstausee-Parkplatzes zwischen Niedernjesa und Reinhausen brannte eine Ballenpresse.

Ballenpresse im Vollbrand: Schaden auf 40.000 Euro geschätzt

Zu einem Brand einer Strohballenpresse zwischen Niedernjesa und Reinhausen wurden heute Abend mehrere Ortswehren der Gemeinden Friedland und Gleichen alarmiert.

Eine komplett verkohlte Ballenpresse.
Die Ballenpresse stand zwischen Niedernjesa und Reinhausen im Vollbrand, konnte jedoch rechtzeitig von der Zugmaschine abgekoppelt werden. © Gemeindefeuerwehr Friedland

Wie Jan Trautvetter, Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Friedland mitteilt, stand eine Ballenpresse in Vollbrand. Glücklicherweise sei die Presse noch schnell genug von der Zugmaschine abgekuppelt worden, sodass ein Übergreifen der Flammen verhindert werden konnte.

Circa 100 Quadratmeter Feld wurden dennoch durch das Übergreifen des Feuers zerstört. Nach rund 20 Minuten hatten die insgesamt 70 Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle.

Einsatzkräfte bei Löscharbeiten
Die Einsatzkräfte hatten das Feuer vor Ort schnell unter Kontrolle. © Gemeindefeuerwehr Friedland

Da durch auslaufende Betriebsstoffe und Löschwasser eine hohe Gefahr für die Umwelt bestand, wurde die untere Wasserbehörde informiert und eine Spezialfirma mit der Reinigung des kontaminierten Erdreichs beauftragt. Die Landesstraße 568 zwischen Niedernjesa und Reinhausen musste über die Dauer des Einsatzes voll gesperrt werden. Gegen 20.45 Uhr waren die entsprechenden Lösch- und Aufräumarbeiten erledigt.

Bereits am Montagabend, 4. Juli, war es gegen 21.30 Uhr zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Arbeitsgerätes bei Bremke (Gemeinde Gleichen) gekommen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen an einer qualmenden Ballenpresse
Erneut brennt eine Ballenpresse: Bereits am Montagabend mussten Einsatzkräfte eine Presse bei Bremke löschen. © Feuerwehr Gleichen

Auf einem gerade abgemähten Getreidefeld am „Lauberg“ wurden Strohballen gepresst. Der Landwirt bemerkte aufsteigenden Rauch aus der angehängten Strohpresse.

Bei Bremke brennen Strohpresse und Grasfläche

Geistesgegenwärtig führ er sein Gespann an den Rand eines angrenzenden „noch grünen“ Weizenfeldes. Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Bremke und Bischhausen konnten die Arbeitsmaschine und eine leicht brennende Grasfläche schnell löschen.

Die ebenfalls alarmierte Freiwillige Feuerwehr Rittmarshausen kam nicht mehr zum Einsatz.

Der dort entstandene Sachschaden wird auf 3.000 Euro geschätzt. Ebenfalls im Einsatz war die Polizei Friedland und ein Rettungswagen des DRK.

Die Arbeitsgeräte blieben über Nacht zur Sicherheit auf dem Feld stehen. Der Einsatz dauerte bis circa 22.30 Uhr an. (Melanie Zimmermann)

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