17 Bühnen in Göttingen lassen die Puppen tanzen

Das längste Figurentheater-Festival Deutschlands: Es findet vom 11. bis 27. Februar in Göttingen statt. Organisatorin Christiane Mielke (Mitte) und beiden Unterstützer Dagmar Schulz vom GDA Wohnstadt und Peter Mühlhaus von der Volksbank Göttingen stellten das Programm vor. Foto: Niesen

Göttingen. Die Figurentheatertage vom 11. bis 27. Februar sollen 5000 Besucher in die Uni-Stadt locken.

Bei den Figurentheatertagen dürfen sich die Besucher auf 36 Aufführungen freuen.

„Damit sind wir zwar nicht das größte, aber das längste Figurentheaterfestival Deutschlands“, freute sich Christiane Mielke von der Stadt Göttingen. Der Fachdienst Kultur organisiert und gestaltet die Tage.

Mit einem Etat von 45 000 bis 50 000 Euro und vielen ehrenamtlichen Helfern werden das Alte Rathaus, das GDA Wohnstift, das Junge Theater, das Deutsche Theater, das Lumière und das Modegeschäft Woggon bespielt. „Wir erwarten wieder rund 5000 Zuschauer. Wenn viele Kindergärten und Schulen das Festival besuchen, können es auch mehr werden“, erwartet Christiane Mielke.

Zum Auftakt der 32. Figurentheatertage gibt es mit der Musical-Inszenierung „Linie 1“ vom Kobalt Figurentheater Lübeck am Samstag, 11. Februar, um 19 Uhr im Jungen Theater gleich einen Knaller. Drei Spieler werden dabei insgesamt 41 Figuren auf die Bühne bringen.

Einige weitere Höhepunkte: Am Sonntag und Montag, 12. und 13. Februar, um 18 Uhr und um 10 Uhr entführt das Puppentheater Magdeburg mit dem Stück „Das blaue Licht“ in die Grimm’sche Märchenwelt. Unbedingt sehenswert die „Konferenz der Tiere“ am Freitag, 17. Februar, um 20 Uhr im Jungen Theater die Eigenproduktion in Kooperation mit Absolventen der Hochschule Ernst Busch aus Berlin.

Der berühmte Roman „Die Liebe in Zeiten der Cholera“ von Gabriel Garcia Márquez diente als Vorlage für das gleichnamige Stück des Puppentheaters Halle am Sonntag, 19. Februar, um 20.30 Uhr im Großen Haus des Deutschen Theaters.

Um Objekttheater mit Alltagsgegenständen wie einer Alka-Seltzer Tablette, einem Streichholz und einer Kaffeebohne sowie um Viren geht es am Montag, 20. Februar, um 17.30 Uhr und 20.30 Uhr im Jungen Theater. Es spielen der Ungar Gyula Molnár, Alexandra Kaufmann, Berlin, sowie Johanna Pätzold und Inga Töpperwien, Bremen/Stuttgart.

Einen Klassiker mit dem „Jedermann“ spielt das Hohenloher Figurentheater aus Herschbach am Freitag, 24. Februar, um 19.30 Uhr mit großen Stabfiguren im GDA Wohnstift.

In Kooperation mit der Göttinger Händel-Gesellschaft gibt das Theater der Nacht aus Northeim am Sonntag, 26. Februar, um 18 Uhr im Alten Rathaus das Stück „Händels Hamster“. Anlass ist der 331. Geburtstag des Komponisten drei Tage zuvor. Das Stück bildet am Montag, 27. Februar, um 10 Uhr im Rahmen einer Schulvorstellung auch den Abschluss des Festivals. (zhp)

Karten gibt es ab Donnerstag, 1. Dezember.

Weitere Infos gibt es im Internet unter:

www.figurentheatertage.goettingen.de

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