Demo in Braunschweig

Bündnisse gegen Rechts: Gemeinsamer Protest gegen AfD-Parteitag

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Agnieszka Zimowska, DGB-Chefin Südniedersachsen/Harz. 

Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag in Braunschweig: Bündnisse gegen Rechts aus Northeim, Goslar und Göttingen planen eine gemeinsame Anreise per Bahn in die Löwenstadt.

Dort wollen sie an den groß angelegten Protestaktionen am Samstag, 30. November, teilzunehmen.

Ausgehend vom Bündnis gegen Rechts in Braunschweig regt sich gegen den Bundesparteitag der AfD am 30. November und 1. Dezember in der Volkswagenhalle breiter und bundesweiter Widerstand. Ziel sei es, mit vielen Menschen und gemeinsam mit demokratischen, gewerkschaftlichen, antifaschistischen, sozialen und kulturellen Initiativen, Organisationen, Religionsgemeinschaften und Parteien auf die Straße zu gehen, teilte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen/Sachsen-Anhalt mit.

Agnieszka Zimowska, DGB-Regionsgeschäftsführerin in Südniedersachsen-Harz, ruft gemeinsam mit den Gewerkschaften in der Region zur ausdrucksstarken Beteiligung auf: „Die AfD ist unsere politische Gegnerin. Als demokratisch wählbare Partei setzt sie alles daran, Hass, Spaltung, und Nationalchauvinismus parlamentarisch und in den Köpfen zu verankern. Die AfD wird kein Sprachrohr der Beschäftigten und auch nicht der breiten Bevölkerung sein. Das stellen wir in Braunschweig gemeinsam mit vielen klar.“

Gemeinsame Reise nach Braunschweig

Gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts in Göttingen ruft Zimowska alle zur gemeinsamen Anreise am Samstag, 30. November, um 6 Uhr ab Bahnhof Göttingen auf. Alle zivilgesellschaftlichen Kräfte und Gewerkschaften seien angesprochen, sich in kleinen Reisegruppen zusammen zu schließen und sich Zugtickets zu organisieren. Ziel ist die Großdemonstration ab Europaplatz um 9 Uhr in Braunschweig. Ab Bahnhof Goslar ist eine gemeinsame Zuganreise ab 8.30 Uhr angesetzt.

Bei der Großdemo in der Löwenstadt sprechen: Annelie Buntenbach (Mitglied des geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes), Sally Perel (eine Zeitzeugin der NS-Zeit) und Ulrich Schneider (Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes).

Kulturprogramm geplant

Für die Auftaktkundgebung und für den Abschluss ist ein Kulturprogramm geplant, unter anderem mit Sänger Bosse. Eine gemeinsame Rückfahrt nach Göttingen sieht das Bündnis gegen Rechts um 16 Uhr vor.

Zimowska: „Wir werden an diesem Tag zum Ausdruck bringen, dass die Mehrheit der Menschen in diesem Land eine Gesellschaft der Vielfalt, der sozialen Teilhabe und des solidarischen Zusammenlebens will.“ ana buendnisgegenrechts.net/aufruf-noafd/

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