Rosdorf

Bundespolizei ertappt in Rosdorf Graffitikünstler – Ermittlungen wegen Sachbeschädigung

Blaulicht Polizei
+
Die Bundespolizei ertappte einen 34-Jährigen beim Sprühen von Graffitis (Symbolbild).

Ein Lokführer sah einen 34-jährigen Mann bei Rosdorf beim Sprühen von Graffiti an einer Eisenbahnbrücke. Er informierte die Bundespolizei.

Rosdorf – Ein 34-Jähriger besprühte eine Eisenbahnbrücke. Ein aufmerksamer Lokführer entdeckte den Mann beim Vorbeifahren.

Der Rosdorfer war gerade dabei, ein großflächiges Bild zu malen. Der Lokführer informierte die Bundespolizei, die den Graffitisprayer kurz darauf vor Ort antraf.

Graffitisprayer bei Rosdorf: Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung

Der 34-jährige wurde zur Wache mitgenommen. Dort wurden seine professionellen Sprühutensilien sichergestellt. Dort gab der Italiener an, dass er in seinem Heimatland als Graffitikünstler gearbeitet habe. Da sich hier aber bislang niemand an seinen Bildern störte, ging er fälschlicherweise davon aus, dass die Bahnbrücken besprüht werden dürfen.

In Zukunft möchte er sich im Vorfeld informieren, wo er seinem inzwischen künstlerischen Hobby legal nachgehen kann. Zunächst erwartet ihn aber ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung. (Bernd Schlegel)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.