CDU-Bezirksparteitag: Fritz Güntzler im Amt bestätigt

Neuer Vorstand: (von links) Harm Adam, Susanne Mackensen-Eder, Vorsitzender Fritz Güntzler, Ute Bertram, Uwe Schünemann, Dr. Roy Kühne. Foto: per

Göttingen. Beim Parteitag des CDU-Bezirksverbandes Hildesheim wurde Fritz Güntzler am Samstag im Göttinger Hotel „Freizeit In" mit großer Mehrheit im Amt des Vorsitzenden bestätigt.

Göttingen. Beim Parteitag des CDU-Bezirksverbandes Hildesheim wurde Fritz Güntzler am Samstag im Göttinger Hotel „Freizeit In“ mit großer Mehrheit im Amt des Vorsitzenden bestätigt.

„Ich freue mich sehr über dieses tolle Ergebnis“, strahlte der Göttinger Bundestagsabgeordnete. 91,4 Prozent der knapp 100 Delegierten hatten ihm das beste Ergebnis beschert, seit er 2013 erstmals zum Vorsitzenden gewählt wurde. Als stellvertretende Vorsitzende im Amt bestätigt wurde die Osteröderin Susanne Mackensen-Eder.

Neue stellvertretenden Vorsitzende sind der Northeimer Dr. Roy Kühne, die Hildesheimerin Ute Bertram sowie der ehemalige Niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (Holzminden). Als Schatzmeister wiedergewählt wurde Harm Adam aus Bovenden.

Als Ehrengast sprach Dr. Bernd Althusmann zu den Delegierten. Althusmann, der bis 2013 niedersächsischer Kultusminister war und sich anschließend eine dreijährige politische Auszeit mit Auslandsaufenthalten in Afrika (Namibia und Angola) genommen hatte, kandidiert am 26. November beim Parteitag in Hameln für das Amt des CDU-Landesvorsitzenden und ist designierter Spitzenkandidat zur Landtagswahl. „Ich möchte Ministerpräsident werden, weil das eine großartige Herausforderung ist und weil dieses schöne Bundesland weit unter seinen Möglichkeiten regiert wird“, sagte er. Um die Wahl gewinnen zu können, müsse die CDU jedoch klar sagen, wohin sie wolle und ebenso klare Visionen haben, wo man 2030 steht.

Dass er zu lange raus gewesen sei aus der Politik, sehe er nicht. „Es hat mir gut getan, mal drei Jahre Abstand zu haben und einen Kulturwechsel vorzunehmen“, sagte er. Ganz oben auf seiner politischen Agenda stehe die Sicherheit - sowohl die innere als auch die soziale. Nachholbedarf sehe er im Bereich der Zukunftslösungen - vor allem beim Breitbandausbau. „Ganz Niedersachsen müsste mit einem Gigabit versorgt werden, alles andere wäre kurzsichtig“, betonte Althusmann. Die Frage aus dem Plenum, ob er sich mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten wählen lassen würde, beantwortete er mit einem klaren Nein. „Ich bin allerdings optimistisch, dass es uns gelingt, die AfD mittelfristig in die Bedeutungslosigkeit zurückzudrängen, wenn gute Sozialpolitik und gute Wirtschaftspolitik gemacht wird und wir eine klare Kante zeigen“, so Althusmann. Für eine Koalitionsaussage sei er nicht zu haben. „Erstmal müssen wir die Wahl ja schließlich gewinnen.“ (per)

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