Bewohner und Mitarbeiter infiziert

Corona-Fälle in Altenpflegeheim: Das Ergebnis der Tests ist da - Besuchsverbot gilt weiter

Besuchsverbot: Coronafall im Altenpflegeheim St. Martini in Duderstadt.
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Besuchsverbot im Altenpflegeheim St. Martini in Duderstadt: Einige Bewohner und Mitarbeiter wurden positiv auf Corona getestet.

In einem Altenpflegeheim in Duderstadt wurden 5 Bewohner und 3 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet - es gilt aktuell ein Besuchsverbot für die Einrichtung.

Update vom Sonntag, 20.09.2020, 14.40 Uhr: Das St. Martini Pflegeheim in Duderstadt hat ein Besuchsverbot für die Einrichtung erlassen. Grund dafür seien positive Befunde bei Coronatests von Personen in Verbindung mit der Pflegeeinrichtung. Das teilte das Pflegeheim am Freitag mit. Jetzt liegen die Testergebnisse vor: 5 Bewohner und 3 Mitarbeiter haben sich infiziert.

Mitte der Woche wurden zunächst drei Heimbewohner aufgrund erster Symptome auf das Virus getestet. Nach Bekanntwerden der positiven Befunde wurden die Tests auf alle Bewohner, das gesamte Pflegepersonal der Einrichtung und alle nachgewiesenen Kontaktpersonen ausgeweitet. Insgesamt wurden knapp 130 Personen getestet.

Häusliche Quarantäne wurde bereits verhängt und das Altenpflegeheim für Besuche und Kontakt zu Außenstehenden geschlossen. Alle Bewohner und Mitarbeiter des Altenpflegeheims werden weiterhin beobachtet, Folgetests sind nicht ausgeschlossen.

Erstmeldung vom Freitag, 18.09.2020, 16.09 Uhr: Duderstadt – In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und mit dem Hygienemanagement des St. Martini Krankenhauses habe die Heimaufsicht direkt nach Bekanntwerden alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern in die Wege geleitet.

Die nachweislich Infizierten seien isoliert worden und befänden sich aktuell in medizinischer Betreuung. Sie zeigten jedoch kein akutes Krankheitsbild.

Darüber hinaus habe es Untersuchungen beim Personal gegeben und alle Bewohner und Mitarbeiter seien vorsorglich getestet worden. Angehörige seien über das seit Donnerstag geltende Bescuhsverbot umgehend informiert worden. Der Besuchsstopp gelte auch für externe Dienstleister, wie Friseure . Bewohner dürften bis auf weiteres ihre Zimmer nicht verlassen. „Aufgrund ihres hohen Alters gehören unsere Bewohner zu den besonders gefährdeten Risikogruppen. Sie sind anfällig für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass die Auflage, ihre Zimmer nicht verlassen zu dürfen, sehr hart für unsere Bewohner ist. Das dies ein erheblicher Eingriff in ihre Persönlichkeitsrechte darstellt, ist uns bewusst. Aber der Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter steht an erster Stelle. Daher haben wir uns in der Abwägung zu diesen Maßnahmen entschlossen und setzen auf das Verständnis der Betroffenen.“, teilte der Pflegedienstleister der Einrichtung, Olaf Barthel, mit.  

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