News-Ticker

Corona in Niedersachsen: Todesfall nach Impfung - Die aktuellen Fallzahlen

Die Fallzahlen für Niedersachsen sind gemeldet. Ein Mann kollabiert nach einer Corona-Impfung und stirbt. Alle Infos im News-Ticker.

  • In Niedersachsen haben sich seit Beginn der Corona*-Pandemie 154.033 Menschen infiziert (Stand: 15.02.2021)
  • Corona-Ausbruch im Kreis Vechta: Infizierter Arzt steckte womöglich Hunderte an.
  • Seit Samstag (13.02.2021) gelten neue Corona-Regeln in Niedersachsen.
  • Dieser News-Ticker ist beendet - folgen Sie dem Link für weitere Infos zu Corona in Niedersachsen.

Update vom Montag, 15.02.2021, 11.51 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen am Montag (15.02.2021) wurden vom Land Niedersachsen veröffentlicht. Demnach stieg die Anzahl der bisher nachgewiesenen Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag um 556 auf 154.033. In Niedersachsen wurden 5 Todesfälle mehr als noch am Vortag gemeldet.

Somit sind bisher 3841 Personen in Verbindung mit dem Corona-Virus verstorben. Der 7-Tages-Inzidenz-Wert liegt in Niedersachsen aktuell bei 65,9. Geschätzt gelten momentan 137.417 Personen als bereits genesen. Das sind 327 mehr als noch am Vortag.

Nachgewiesene Corona-Infektionen (15.02.2021):154.033 (+556)
Verstorbene Personen:3841 (+5)
Geschätzte genesene Personen:137.417 (+327)
7-Tage-Inzidenz:65,9
Quelle: Land Niedersachsen

Update vom Sonntag, 14.02.2021, 12.19 Uhr: In Göttingen ist es am Samstag (13.02.2021) zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Nach einer Corona-Impfung im Impfzentrum Siekhöhe in Göttingen kollabierte eine Person auf dem Heimweg.

Die Begleitperson reagierte geistesgegenwärtig und brachte den Geimpften zurück ins Impfzentrum. Trotz der dort eingeleiteten medizinischen Maßnahmen verstarb dieser vor Ort. Die genaue Todesursache ist jetzt klar.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen für Montag (15.02.2021) wurden veröffentlicht. (Symbolbild)

Corona in Niedersachsen: Demonstrationen gegen Lockdown-Maßnahmen

Am Valentinstag wollen Corona-Gegner in Hannover ab 14 Uhr gegen die bestehenden Regeln und Maßnahmen des Lockdowns demonstrieren. Die Gegendemonstration startet bereits um 12.30 Uhr unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise - statt rechter Hetze und Verschwörungsmythen“. Es werden hunderte Teilnehmer erwartet. Dies berichtet die Polizei Hannover.

Die Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen läuft unter dem Motto „Leben und körperliche Unversehrtheit für Alle nach GG Art.2“. Ein Zug durch die Innenstadt von Hannover war von den Veranstaltern geplant, wurde aber durch die Versammlungsbehörde örtlich eingeschränkt. Darüber hinaus kommen gegen 14.30 Uhr Fahrzeuge unter dem Motto „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ zu einem Auto-Korso zusammen.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Sonntag (14.02.2021)

In Niedersachsen wurden am Sonntag (14.02.2021) 559 Neuinfektionen gemeldet, womit die Zahl der Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 153.477 ansteigt. 13 weitere Personen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Bundesland liegt damit bei 3836.

137.090 (+955) Personen haben die Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 überstanden und gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt von 66,1 auf 62,2. Den höchsten Inzidenzwert weist der Landkreis Wesermarsch mit 245,0 auf.

„Die Zahl der Neuinfektionen in der Wesermarsch hat einen unrühmlichen Höchststand erreicht und muss weiter reduziert werden“, erklärt Landrat Thomas Brückmann in einem Appell an die Bevölkerung. Auf der Webseite des Landkreises Wesermarsch findet sich auch eine Erklärung für den hohen Inzidenzwert. So sollen die neuen Erkrankungsfälle vom Freitag (12.02.2021) mit dem Corona-Ausbruch in einem Verbrauchermarkt (Brake) und in einer Behinderteneinrichtung (Lemwerder) zusammenhängen. Die restlichen Fälle würden sich über die Fläche des niedersächsischen Landkreises verteilen.

Nachgewiesene Corona-Infektionen (14.02.2021)153.477 (+559)
Verstorbene Personen3836 (+13)
Geschätzte genesene Personen137.090 (+955)
7-Tage-Inzidenz62,2
Quelle: Land Niedersachsen

Corona in Niedersachsen: Lockerungen für Blumenläden

Update vom Samstag, 13.02.2021, 12.13 Uhr: Passend zum Valentinstag am Sonntag (14.02.2021) dürfen seit dem heutigen Samstag in Niedersachsen Blumenläden, Gartencenter und Gartenabteilungen in Bauhäusern wieder öffnen. Mit der Öffnung dieses Unternehmensbereichs sollen die saisonalen Geschäfte unterstützt werden.

Bundesweit dürfen Friseure ab dem 01.03.2020 wieder öffnen. Alle anderen Unternehmen, die nicht den täglichen Bedarf abdecken, dürfen nicht öffnen, da der Corona-Lockdown mit seinen bisherigen Auflagen bis zum 07.03.2020 verlängert wurde.

Eine weitere wichtige Änderung: Kinder bis einschließlich sechs Jahre werden bei Kontakten in Niedersachsen nicht mitgezählt. Bisher galt diese Regel nur für Kinder unter drei Jahren. Für alle anderen Personen gilt weiterhin die Corona-Regel, dass sich ein Haushalt mit maximal einer weiteren Person treffen darf. Darüber informiert das Land Niedersachsen.

Ab Samstag (13.02.2021) dürfen in Niedersachsen trotz Corona-Pandemie wieder Blumen in Gartencentern und Blumenläden verkauft werden (Symbolbild).

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Samstag (13.02.2021)

Das Land Niedersachsen gibt die neuen Corona-Fallzahlen am Samstag (13.02.2021) bekannt. 912 Neuinfektionen mehr wurden im Vergleich zum Freitag gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 seit Beginn der Pandemie auf 152.918.

36 weitere Personen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt auf 3823. 136.135 Personen haben sich von einer Covid-19-Erkrankung erholt und gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 66,1.

Corona in Niedersachsen: Bald mehr Impfungen? 7. Impfdosis aus einer Ampulle soll möglich sein

Update vom Freitag, 12.02.2021, 15.21 Uhr: In Niedersachsen könnten bald womöglich mehr Menschen geimpft werden als geplant. Laut dem Sozialministerium dürfen ab sofort sieben statt sechs Impfdosen aus einer Ampulle der Hersteller Biontech/Pfizer gezogen werden. Das berichtet der NDR. Wie ein Ministeriumssprecher sagte, habe der Bund den Ländern signalisiert, dass die Füllhöhe der Impfdosen oftmals eine siebte Dose ermögliche.

Das sei durch eine leichte Überfüllung der Mehrdosenbehältnisse in einigen Fällen möglich. Jedoch müsse bei der Nutzung der sogenannten „7. Dosis“ sichergestellt werden, dass tatsächlich noch mindestens 0,3 Milliliter des Vakzins in der jeweiligen Ampulle vorhanden seien. Reste aus verschiedenen Ampullen dürften nicht vermischt werden.

In Niedersachsen kann bald wahrscheinlich mehr gegen Corona geimpft werden. (Symbolbild).

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Freitag (12.02.2021)

Update vom Freitag, 12.02.2021, 13.12 Uhr: Niedersachsen hat neue Corona-Regeln beschlossen. Friseure dürfen ab 1. März wieder öffnen. Die Quarantäne-Zeit wird um 4 Tage auf insgesamt 14 Tage verlängert. Zudem gelten leicht veränderte Kontaktbeschränkungen.

Das Bundesland verzeichnet am heutigen Freitag 1038 neue Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag. Seit Pandemie-Beginn haben sich 152.006 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. 135.000 Infizierte gelten als genesen. Binnen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter 49 neue Todesfälle gemeldet. Damit steigt die Anzahl der Verstorbenen auf 3787. Die 7-Tage-Inzidenz in Niedersachsen liegt bei 65,4.

Niedersachsen: Corona-Ausbruch im Landkreis Vechta

Update vom Donnerstag, 11.02.2021, 16.06 Uhr: Der Corona-Ausbruch im Landkreis Vechta in Niedersachsen geht nach Einschätzung des niedersächsischen Krisenstabs unter anderem auf einen erkrankten Arzt zurück. Dort behandelte ein Arzt trotz Corona-Symptomen weiter, berichtet der Gesundheitsausschuss des Landtages. Demnach untersucht das Gesundheitsamt derzeit über 200 Patienten, welche Kontakt zu dem infizierten Arzt hatten.

Am Donnerstag (11.02.2021) lag der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert im Kreis Vechta bei 183,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern, am Mittwoch bei über 200. Neben dem Arzt sind offenbar noch zwei weitere Infektions-Wege für den hohen Inzidenzwert verantwortlich.

Da fällt einem nicht mehr viel zu ein.

Krisenstabsleiter Heiger Scholz

Eine junge Mutter, die nach der Geburt gemäß den Corona-Regeln nacheinander mehrere Freunde und Verwandte zu Besuch hatte, habe zur Verbreitung des Virus beigetragen, sagte Krisenstabsleiter Heiger Scholz. Außerdem hätten sich über familiäre Kontakte mehrere Menschen in Behindertenwerkstätten in der Region angesteckt.

Corona in Niedersachsen: Aktuelle Fallzahlen - Kultusminister stellt Agenda für Schulen und Kitas vor

Update vom Donnerstag 11.02.2021, 11:35 Uhr: Wie geht es weiter für Niedersachsens Schüler und Kita-Kinder in Zeiten des Corona-Lockdowns? Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) will diese Frage auf einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag (11.02.2021) beantworten. Wir werden an dieser Stelle live ab 12.30 Uhr* berichten.

Der Sozialdemokrat wird seine „10-Punkte-Agenda“ präsentieren. Darin enthalten: ein freiwilliges Corona-Schnelltestangebot für Personal an Schulen und Kitas. Zudem soll es um Weiterentwicklungen in den Bereichen Distanzlernen und Digitalisierung gehen, um eine Entlastung von Schulleitungen und um einen verstärkten Infektionsschutz.

Corona in Niedersachsen: Tonne fordert gemeinsamen Kraftakt

Tonne hatte im Vorfeld der Bund-Länder-Gespräche am gestrigen Mittwoch (10.02.2021) einen gemeinsamen Kraftakt für Schüler und Kinder gefordert. „Seit Wochen leisten die Kinder und Jugendlichen einen Riesenbeitrag im Lockdown. Die Kontaktbeschränkungen und dass alles an Sport und Hobbys wegfällt, trifft junge Menschen besonders in ihrer Entwicklung“, sagte der Minister. Er appellierte an Bund und Länder, gemeinsam zu beraten, wie Lernrückstände kompensiert und psycho-soziale Belastungen abgefedert werden können.

Corona-Krise: Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) will seine Agenda für Schulen und Kitas vorstellen.

Niedersachsens Kultusminister fordert finanzielle Hilfen vom Bund für Ferienbetreuung, zusätzliche Lernangebote, Hausaufgabenhilfe und Corona-Tests für Lehrer und Erzieher. „Wir greifen der Wirtschaft und den Unternehmen zu Recht unter die Arme, da sollte es uns als Gesamtgesellschaft nicht zu teuer sein, die Kinder und Jugendlichen zu stärken und Schaden von ihnen abzuwenden.“ Er erwarte jetzt mehr Engagement vom Bund, „denn die Konsequenzen wochenlanger Schul- und Kitaschließungen dürften für die Kinder immens sein.“

Niedersachsen veröffentlicht die aktuellen Corona-Zahlen am Donnerstag (11.02.2021)

Auch am heutigen Donnerstag hat das Land Niedersachsen wieder die neuen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Das Bundesland verzeichnet 1079 neue Infektionen binnen 24 Stunden. Damit steigt die Anzahl auf 150.968 registrierte Fälle seit Ausbruch der Pandemie.

Die Zahl der Todesfälle steigt auf 3738. Das bedeutet ein Plus von 42 Fällen im Vergleich zum Vortag. Insgesamt gelten 133.991 Corona-Patienten in Niedersachsen als genesen. Der Inzidenzwert liegt bei 65,3.

Niedersachen: Land veröffentlicht neue Corona-Zahlen

Update vom Mittwoch, 10.02.2021, 11.10 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Im Vergleich zum Dienstag (09.02.2021) haben sich 938 weitere Menschen mit Covid-19 infiziert. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 149.889.

Auch die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 46 auf 3.696 Verstorbene. Die Anzahl der geschätzten Genesenen beträgt 132.585 (+1124). Die 7-Tage-Inzidenz sinkt in Niedersachsen von 68,5 auf 65,7.

Corona in Niedersachsen: Ministerpräsident Weil rechnet nicht mit Lockerungen

Update vom Mittwoch, 10.02.2021, 9.54 Uhr: Stephan Weil geht nicht davon aus, dass es nach den heutigen Bund-Länder-Beratungen einen bundesweiten Stufenplan zu Corona-Lockerungen geben wird. Gegenüber der ARD sagte der Ministerpräsident von Niedersachsen, dass man aber „unbedingt“ eine Diskussion miteinander führen müsse.

„Die Antwort wird morgen noch nicht erfolgen können, das ist jedenfalls mein Eindruck, aber sie muss dann beim nächsten Mal stattfinden“, so der SPD-Politiker weiter. Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten wollen heute über weitere Corona-Maßnahmen nach dem 14. Februar beraten. Weil selbst äußerte bereits, dass er eine Verlängerung des Lockdowns für unausweichlich hält.

Stephan Weil äußerte sich im Hinblick auf Lockerungen des Corona-Lockdowns kritisch. (Archivbild)

Corona in Niedersachsen: Kultusminister Tonne fordert mehr Engagement vom Bund

Indes fordert Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) mehr Engagement seitens des Bundes für Schüler und Lehrer. Demnach sprach Tonne im Gespräch mit dem NDR davon, „dass Bund und Länder sich schnell zusammensetzen und beraten, wie Lernrückstände kompensiert und psychosoziale Belastungen abgefedert werden können. Ein solcher Schul- und Kita-Gipfel müsste dann auch ein relevantes Kinder-und-Jugend-Programm des Bundes mit sich bringen“.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) berichtet, reichen dem Kultusminister die derzeitigen Maßnahmen nicht aus: „Seit Monaten arbeiten wir mit Kohorten, Maskenpflichten, Abständen und Lüftungsregeln. Da ist es zu wenig, wenn sich der Beitrag des Bundes in der Schuldebatte auf ein sehr spät veröffentlichtes Kompendium über längst bekannte Corona-Schutzmaßnahmen beschränkt“. Tonne erwartet, „dass da mehr kommt“, da die wochenlangen Schul- und Kitaschließungen für Kinder in Niedersachsen „immens sein“ dürften.

Corona in Niedersachsen: Jens Spahn kündigt Untersuchung zu Erkrankungen in Belm an

Update vom Dienstag, 09.02.2021, 15.49 Uhr: Nachdem es trotz Impfungen zu 14 Corona-Infektionen in einem Pflegeheim in Belm im Landkreis Osnabrück gekommen war, kündigt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nun eine Untersuchung an. Dabei habe er das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut um eine Prüfung gebeten, so Spahn am Montag (08.02.2021).

Laut Spahn könnte es mehrere Erklärungen für die Infektionen in Niedersachsen geben. Eine Möglichkeit wäre, dass die Patienten sich bereits vor den Impfungen mit Covid-19 infiziert hatten, die Erkrankungen aber unerkannt geblieben seien. Allerdings sei auch nicht auszuschließen, dass die Impfungen die Infektionen nicht verhindert, sondern nur für einen milderen Krankheitsverlauf gesorgt hätten. Zudem sei denkbar, dass es bis zum vollen Impfschutz eine gewisse Zeit dauere.

Corona in Niedersachsen: Biontech sieht kein Grund zur Sorge

Nach Angaben des Landkreises in Niedersachsen sei der Befund am 2. Februar bei den täglichen Schnelltests der Heimmitarbeiter aufgefallen. Bei einer anschließenden, kompletten Testung der Bewohner seien dann 14 Fälle der britischen Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Alle Betroffenen hatten bereits am 25. Januar die zweite Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer erhalten. Festgestellt wurden bislang allerdings nur asymptomatische oder leichte Krankheitsverläufe.

Niedersachsen: Jens Spahn hat eine Untersuchung zu den Corona-Infektionen in Belm angekündigt.

Biontech wies indes darauf hin, dass der Impfstoff sieben Tage nach der zweiten Impfung zu 5 Prozent vor einer Corona-Infektion schütze - ersten Analyse zufolge auch vor der Mutation B.1.1.7. Wie der NDR berichtet, sei auch Virologe Andreas Dotzauer von den Infektionen nicht verunsichert: Demnach brauche es nach einer zweiten Impfung noch einmal Zeit, bis die endgültige Wirksamkeit erreicht sei, so der Leiter des Laboratoriums für Virusforschung der Universität Bremen. Ein Ziel der Impfungen sei auch, die Symptomatik und Schwere des Krankheitsverlaufs bei einer Corona-Infektion drastisch zu reduzieren, was in Belm der Fall zu sein scheint.

Corona in Niedersachsen: Ministerpräsident Stephan Weil für Lockdown-Verlängerung

Erstmeldung vom Dienstag, 09.02.2021, 12.30 Uhr: Göttingen - „Ich gehe davon aus, dass wir uns am Mittwoch in einer Schlüsselfrage einig sein werden: Wir kommen nicht umhin, den Lockdown noch einmal zu verlängern“, sagte Stephan Weil gegenüber der Wirtschaftswoche. Am Mittwoch kommen die Vertreter von Bund und Länder erneut zusammen, um über die Corona-Maßnahmen in Deutschland zu entscheiden.

Der Ministerpräsident von Niedersachsen machte in seinem Statement deutlich, dass er diese Verlängerung „angesichts des immer noch hohen Infektionsgeschehens und der Mutationen“ für zwingend hält. Stephan Weil setzt sich außerdem seit Beginn der Pandemie für ein gemeinsames Konzept bei Maßnahmen und Lockerungen von Bund und Ländern ein. Eine Wiederholung des „Lockerungswettbewerbs“ - so bezeichnet Weil die Phase der Lockerungen Mitte 2020 - fände der Ministerpräsident „überaus schädlich.“

Corona in Niedersachsen: Das sind die aktuellen Fallzahlen vom Dienstag (09.02.2021)

Des Weiteren hat das Land Niedersachsen die neuen Corona-Fallzahlen für die Region am Dienstag (09.02.2021) bekannt gegeben. Diesen Daten zufolge haben sich im Vergleich zum Montag (08.02.2021) 229 weitere Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 148.951.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona steigt um 56 auf 3650 Verstorbene. Das Gesundheitsamt Niedersachsen weist die Zahl der Genesenen als Schätzwert aus: Sie liegt am Dienstag bei 131.461 (+380). Die 7-Tage-Inzidenz sinkt von 71 auf 68,5.

Corona in Niederachsen: Wegen extremem Wetter - Lieferung des Impfstoffes erneut verschoben

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachsen informiert weiterhin darüber, dass auch am Dienstag (09.02.2021) keine Impfstofflieferungen an die Impfzentren stattfinden können. Grund dafür seien die extremen Wetterverhältnisse mit starken Schneefällen und Frost* in der Region.

Laut Oliver Grimm, Pressesprecher des Gesundheitsamtes in Niedersachsen, müssen nun zwanzig Impfzentren weiter auf die Lieferung des Corona-Impfstoffs warten:

  • Braunschweig
  • Cloppenburg
  • Diepholz
  • Lingen (Emsland)
  • Göttingen Stadt
  • Göttingen Landkreis (beide Impfzentren)
  • Grafschaft Bentheim
  • Hameln-Pyrmont
  • Region Hannover
  • Helmstedt
  • Hildesheim Stadt
  • Lüneburg
  • Osnabrück Stadt
  • Osnabrück Land
  • Peine
  • Salzgitter
  • Schaumburg
  • Vechta
  • Wolfenbüttel

Corona in Niedersachsen: Ausfall der Impfstofflieferung kann für Terminverschiebung sorgen

Um die Auswirkungen auf die Terminplanungen der Impfungen so gering wie möglich zu halten, sollen die Lieferungen so schnell es geht nachgeholt werden. Müssten wegen der fehlenden Lieferungen des Corona-Impfstoffs Termine abgesagt werden, würde schnellstmöglich ein neuer, zeitnaher Termin vereinbart werden.

Die Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen informieren die Bürger, sollte ein Termin ausfallen - und vereinbaren einen neuen. Betroffene müssen sich nicht erneut über die Hotline oder die Internetseite einen Termin sichern. Die Terminbestätigung für den verfallenen Termin bleibt gültig und muss zum neuen Termin mitgebracht werden. (Jennifer Greve und Nail Akkoyun) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa

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