Pressekonferenz

Corona in Niedersachsen: Ärzte impfen ab April - Neuigkeiten zu Fitnessstudios

Die stellvertretende Krisenstabs-Leiterin Claudia Schröder leitet die Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage in Niedersachsen. (Archivbild)
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Die stellvertretende Krisenstabs-Leiterin Claudia Schröder leitet die Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage in Niedersachsen. (Archivbild)

Der Corona-Krisenstab des Landes Niedersachsen hat in einer Pressekonferenz unter anderem über Impfungen durch Ärzte und die neuen Lockerungen informiert.

  • In Niedersachsen informiert der Krisenstab über die aktuellen Corona*-Entwicklungen.
  • Die Altersbeschränkung für den Astrazeneca-Impfstoff wird aufgehoben.
  • Ab April werden niedergelassene Ärzte in die Impfkampagne eingebunden.

Update vom Dienstag, 09.03.2021, 14.36 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Das Land Niedersachsen möchte das Impftempo laut Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) erhöhen. Ab April sollen niedergelassene Ärzte mit in die Impfkampagne miteinbezogen werden. Zudem sollen bis Ende des Monats alle Menschen über 80 mit einem Impftermin versorgt seien.
  • „Flächendeckende Tests“ sollen für die Bürger in Niedersachsen ermöglicht werden. So könnten neben Arztpraxen und Apotheken künftig auch Zahnarztpraxen Corona-Tests durchführen. 
  • Während das Ergebnis eines PCR-Tests 24 Stunden gültig ist, gilt das Ergebnis eines Selbstschnelltests nur für 12 Stunden. 
  • Von Ärzten, die bereits im Rahmen der Erprobung die Corona-Impfstoffe verimpfen, hätte es bisher „nur positive Rückmeldungen“ gegeben, so die stellvertretende Krisenstab-Leiterin Claudia Schröder. Außerdem habe man einige wertvolle Erkenntnisse daraus gewonnen.
  • Man möchte sich weiterhin strikt an die vereinbarte Impfpriorisierung halten. Ärzte können dementsprechend nicht eigenmächtig bestimmen, welche ihrer Patienten geimpft werden.
  • Die Altersbeschränkung für den Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca wird aufgehoben.
  • Sollte der Inzidenzwert über 100 steigen, gilt für Kitas wieder die Notbetreuung wie bereits vor dem 8. März. 
  • Das Fitnessstudio kann alleine aufgesucht werden oder maximal mit zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen. Ein Terminverfahren wie in Hessen ist nicht vorgesehen.

Corona in Niedersachsen: Der Live-Ticker zur Krisenstab-Pressekonferenz ist beendet

+++ 13.56 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

+++ 13.53 Uhr: Wann plant Niedersachsen die Öffnungen von Theatern, Kinos und Konzerthallen wieder zu genehmigen? Dies sei maßgeblich davon abhängig wie sich die Inzidenz weiter entwickelt, so Gesundheitsministerin Behrens (SPD). Vor dem 22. März soll es allerdings keine Öffnungen in diesen Bereichen geben.

Live PK zu Corona in Niedersachsen: Keine Terminvergabe in Fitnessstudios

+++ 13.50 Uhr: Das Fitnessstudio kann alleine aufgesucht werden oder maximal mit zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen. Ansonsten bleiben die Fitnessstudios allerdings wie zuvor geschlossen. Von einer Terminvergabe, wie etwa in Hessen, ist nicht die Rede.

+++ 13.47 Uhr: Selbsttests können unter Aufsicht einer weiteren Person, zum Beispiel das Personal eines Kosmetikstudios, durchgeführt werden. Anschließend sei ein Besuch im Kosmetikstudio möglich.

+++ 13.44 Uhr: Wird es Sonderregelungen für Kitas geben? Sollte der Inzidenzwert über 100 steigen, gilt laut Schröder wieder die Notbetreuung wie bereits vor dem 8. März. Man hoffe jedoch, dauerhaft unter diesem Wert zu bleiben. Impfungen und Tests sollen außerdem dafür sorgen, dass Schulen und Kitas weiterhin sicher bleiben. Die Tests wurden allerdings noch nicht an die Schulen verteilt.

+++ 13.33 Uhr: Die Inzidenzzahl sei weiterhin „das Maß der Dinge“, da dieser Wert verlässlich und „gut messbar“ sei. Kommunen kritisieren jedoch, dass sich mit dem Inzidenzwert nicht vernünftig planen lasse. Stellvertretende Krisenstab-Leiterin Claudia Schröder sagt dazu, dass nicht nur die landesweite Inzidenz, sondern auch regionale Inzidenzwerte eine Rolle spielen. Man habe bewusst, die Werte von 35 und 100 gewählt, sodass die Verordnung überschaubar bleibe.

Corona-Krisenstab in Niedersachsen: Altersbeschränkung von Astrazeneca wird aufgehoben

+++ 13.32 Uhr: Der Impfstoff von Astrazeneca kann künftig auch an Menschen der ersten Impfgruppe verimpft werden.

+++ 13.29 Uhr: Man möchte sich weiterhin strikt an die vereinbarte Impfpriorisierung halten, zumindest so lange ein Impfstoffmangel herrscht. Ärzte können dementsprechend nicht eigenmächtig bestimmen, welche ihrer Patienten geimpft werden.

+++ 13.25 Uhr: Wieso wird erst jetzt mit niedergelassenen Ärzten über ein Impfkonzept gesprochen? Laut Claudia Schröder würde dies am Impfstoffmangel liegen. Bezüglich des Pilotprojekts in Niedersachsen, wird berichtet, dass sich die Anzahl der teilnehmenden Praxen bereits ausgeweitet worden. Es ginge dabei darum, ein Konzept voll und ganz zu erproben. Es gebe bereits Erkenntnisse und „nur positive Rückmeldungen“ seitens der teilnehmenden Ärzte.

Live PK: Krisenstab äußert sich zu Corona-Tests

+++ 13.19 Uhr: Während das Ergebnis eines PCR-Tests 24 Stunden gültig ist, gilt das Ergebnis eines Selbstschnelltests für nur 12 Stunden. Außerdem ist eine schriftliche Bestätigung nötig, um das PCR-Testergebnis zu bestätigen.

+++ 13.17 Uhr: Claudia Schröder, stellvertretende Krisenstabs-Leiterin, erwähnt noch einmal, dass die neue Corona-Verordnung bis zu einem Inzidenzwert von 100 gilt. Sollte diese Grenze überschritten werden, werden die vorherigen Maßnahmen wieder eingeführt.

+++ 13.10 Uhr: „Flächendeckende Tests“ sollen für die Bürger in Niedersachsen ermöglicht werden. So könnten neben Arztpraxen und Apotheken künftig auch Zahnarztpraxen Corona-Tests durchführen. Es sei darüber hinaus zu erwähnen, dass man nun langsam aus der „Zeit des Impfstoff-Mangelns“ hinauskomme.

Live Pressekonferenz zu Corona in Niedersachsen: Impfungen in Arztpraxen ab April

+++ 13.08 Uhr: Laut Behrens möchte man das Impftempo enorm erhöhen. Ab April sollen niedergelassene Ärzte mit in die Impfkampagne miteinbezogen werden. In Niedersachsen sei man auf dem Weg, das Impftempo ohnehin schon zu erhöhen. Alleine gestern (08.03.2021) seien es rund 24.000 Impfungen gewesen. Bis Ende des Monats sollen zudem alle Menschen über 80 mit einem Impftermin versorgt seien.

+++ 13.03 Uhr: Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) äußert sich direkt zu der neuen Corona-Verordnung. Menschen seien „nach einem Jahr Pandemie erschöpft“, weswegen es nur logisch sei, auch in Krisenzeiten wieder Lockerungsperspektiven zu schaffen. Behrens sei bewusst, dass einige Kommunen enttäuscht seien, vorerst nicht von den Lockerungen zu profitieren, jedoch müsse man das Infektionsgeschehen in besonders betroffenen Regionen unbedingt im Auge behalten.

+++ 13 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt.

Live: Corona in Niedersachsen - Krisenstab informiert über Pandemie-Lage

Göttingen - Der Corona-Krisenstab des Landes Niedersachsen wird am heutigen Dienstag (09.03.2021) Stellung zum Infektionsgeschehen und weiteren aktuellen Themen zur Corona-Lage nehmen. Die Pressekonferenz wird von Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) und der stellvertretenden Krisenstabs-Leiterin Claudia Schröder geleitet. Ebenso wird die stellvertretende Regierungssprecherin Kathrin Riggert dabei sein.

Thematisiert werden könnte unter anderem eine neue Corona-Verordnung, die seit Montag (08.03.2021) in Niedersachsen gilt und bereits seitens mehrerer Kommunen und Verbände kritisiert wurde - zudem sorgte vor allem das neue Termin-Shopping bereits für Verwirrung*.

Corona in Niedersachsen: Inzidenzwert stagniert - Schlusslicht bei Zweitimpfungen

Darüber hinaus stellt der Krisenstab auch wieder die aktuellen Corona-Zahlen vor. Landesweit schwankt die 7-Tage-Inzidenz derzeit zwischen 60 und 70 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner - ein Rückgang der Zahlen lässt sich jedenfalls nicht verzeichnen.

Bei den Impfungen liegen lediglich Sachsen-Anhalt und Brandenburg nach aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hinter Niedersachsen. Während im Bundesland 5,8 Prozent der Einwohner und Einwohnerinnen die erste Impfdosis erhalten haben, liegt die Quote der Zweitimpfung hingegen noch bei 2,5 Prozent. Damit bildet Niedersachsen das Schlusslicht in Sachen Zweitimpfungen.

Corona in Niedersachsen: Impfungen in Arztpraxen ab April?

Mithilfe von niedergelassenen Ärzten wäre es möglich, das Impftempo zu beschleunigen. Daher läuft in Niedersachsen bereits ein Pilotprojekt, welches Erkenntnisse erbringen und die Erstellung eines Impfkonzeptes ermöglichen soll. Möglicherweise informiert der Corona-Krisenstab auch hier über erste Erfahrungen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, soll ab Anfang April in Arztpraxen gegen das Coronavirus geimpft* werden. Darauf einigten sich Minister von Bund und Ländern auf der Gesundheitsministerkonferenz am Montag (08.03.2021). (Nail Akkoyun) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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