Weihnachten

Corona-Regeln in Niedersachsen: Das gilt auf Weihnachtsmärkten

Die Menschen in Niedersachsen können sich in diesem Jahr wieder auf den Besuch von Weihnachtsmärkten einstellen. (Symbolbild)
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Die Menschen in Niedersachsen können sich in diesem Jahr wieder auf den Besuch von Weihnachtsmärkten einstellen. (Symbolbild)

Endlich wieder Glühwein und gebrannte Mandeln: Wer Weihnachtsmärkte in Niedersachsen besuchen will, muss sich allerdings an bestimmte Corona-Regeln halten.

Göttingen – Die Menschen in Niedersachsen können sich in diesem Jahr wieder auf den Besuch von Weihnachtsmärkten einstellen. Eine entsprechend geänderte Corona-Landesverordnung hat die Landesregierung am Donnerstag (07.10.2021) auf den Weg gebracht. Sie soll schon am Freitag in Kraft treten, wie die Staatskanzlei in Hannover kürzlich mitteilte.

Wer auf einem Herbst- oder Weihnachtsmarkt etwas essen oder trinken möchte, muss demnach geimpft, genesen oder getestet sein. Dies gelte auch für die Nutzung von Fahrgeschäften. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren seien hiervon aber ausgenommen. 

Corona in Niedersachsen: Diese Regeln gelten

Für die Betreiber von Weihnachtsmärkten gebe es zudem mehrere Möglichkeiten, den Status der Geimpften, Genesen oder Getesteten zu kontrollieren: Das Gelände könne laut der Verordnung mit zentralen Ein- und Ausgängen versehen werden. Ebenfalls würden Bändchen oder Stempel als Nachweis ausreichen, die sich Besucher an einem Stand abholen könnten. Als dritte Option müsse direkt an den Ständen vom Personal kontrolliert werden.

Alle Regeln gibt es hier im Überblick:

  • Die 3G-Regel ist für den Kauf von Essen und Trinken verpflichtend, bei der höchsten Corona-Warnstufe ist nur 2G erlaubt
  • Fahrgeschäfte dürfen nur geimpfte, genesene oder getestete Personen betreten (Kinder und Jugendlich unter 18 ausgenommen)
  • Der Abstand zwischen den Ständen muss grundsätzlich zwei Meter betragen
  • Essen oder Getränke dürfen nicht in Buden verkauft werden, die zu allen Seiten geschlossen sind
  • Es besteht keine grundsätzliche Maskenpflicht für Marktbesucher
  • Das Personal muss sich mindestens zweimal pro Woche testen lassen – sofern es nicht geimpft oder genesen ist

Corona-Regeln in Niedersachsen: Personal muss sich mindestens zweimal pro Woche testen lassen

Würde die höchste Corona-Warnstufe erreicht werden, wäre die sogenannte 2G-Regelung verpflichtend und ein negativer Test nicht mehr ausreichend. Die Stände müssen außerdem grundsätzlich einen Abstand von mindestens zwei Metern zueinander haben, Ausnahmen seien jedoch möglich.

Essen oder Getränke dürfen laut der Verordnung nicht in Buden verkauft werden, die zu allen Seiten geschlossen sind. Wer über den Markt schlendert, muss aber überwiegend keine Maske tragen. Es gilt jedoch, dass sich das Personal auf den Märkten mindestens zweimal pro Woche testen lassen muss – sofern es nicht vollständig gegen Corona geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist. 

Corona-Regeln auf Weihnachtsmärkten in Niedersachsen: Kommunen sollen mehr eingebunden werden

„Zur Minimierung des Infektionsrisikos geben wir mit der 3G-Regel klare Leitplanken vor. Gleichzeitig ermöglichen wir den Kommunen vor Ort, flexible und situationsangepasste Regelungen zu treffen, was beispielsweise die Abstände zwischen den Ständen oder die Frage der Kontrolle der Besucherinnen und Besucher angeht“, erklärte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD).

Diese Aspekte seien aber bei einem kleinen Weihnachtsmarkt im ländlichen Raum sicher anders zu bewerten und zu organisieren als bei Märkten in Ballungsräumen mit tausenden Besucherinnen und Besuchern am Tag. Auch der Märchenweihnachtsmarkt Kassel soll in diesem Jahr wieder stattfinden. Symbolfigur wird der Froschkönig aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sein. (Luisa Weckesser mit dpa)

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