Firma trifft Vorkehrungen für Coronavirus

Covid-19: Unternehmen streicht Flüge nach China

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Coronavirus: Angst vor Covid-19 - Unternehmen streicht Flüge nach China

Bislang haben sich 16 Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus angesteckt. Ein deutsches Unternehmen streicht die Flüge nach China. 

  • Coronavirus: Mittlerweile sind in Deutschland 16 Fälle bestätigt. 
  • Studie untersucht mögliche Verbreitungswege
  • Coronavirus erhält offizielle Bezeichnung: Covid-19
  • Erster Todesfall in Frankreich gemeldet
  • Sartorius AG streicht Flüge nach China und schickt Hilfmittel

Update vom Freitag, 21.02.2020, 11.42 Uhr: Die Zahl der weltweiten Coronavirus-Todesopfer ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO auf 2.247 Todesfälle gestiegen. 

Der Coronavirus wirkt sich auch auf regionale Unternehmen aus. So auch auf die Sartorius AG mit Strammsitz in Göttingen. Das global aggierende Unternehnmen hat acht Vertriebsniederlassungen und zwei Prduktionsstätten im asiatischen Raum. Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzberg erklärt gegenüber der HNA, dass er für sein Unternehmen auch Vorkehrungen für den Coronavirus getroffen habe. Unter anderem habe er alle Flüge nach China gestrichen. 

Update vom Sonntag, 16.02.2020, 14.15 Uhr: Aktuell gibt es in Hessen und Niedresachsen keine neuen Verdachtsfälle auf das Coronavirus, es gab sogar gute Nachrichten: Zwei der aus dem chinesischen Wuhan zurückgekehrten, dei sich mit dem Virus infiziert ahtten, durften mittlerweile die Uni-Klinik in Frankfurt "sympotomfrei" verlassen, wie die Ärzte dort berichteten.

Dennoch beschäftigt das Virus, dass aktuell die Welt in Atem hält, die Menschen in der Region weiter. In Kassel zum Beispiel nimmt es kuriose Ausmaße an: Eine Zahntechnik-Firma wird auf das Virus angesprochen, weil sie Corona heißt - obwohl hier kein Zusammenhang besteht.

Update vom Samstag, 15.02.2020, 14.06 Uhr: Das Coronavirus beschäftigt auch die Menschen in Kassel. Für einige Inhaber von China-Restaurants hat das negative Folgen. Seit dem Ausbruch der Epidemi klagen sie über weniger Gäste, viele Tische blieben leer. 

Angst vor Coronavirus in Kassel: Viele Tische bleiben leer: Yun Xu, Inhaber des Kaiser Garden in der Kurfürstengalerie Kassel, hat derzeit wegen der Verunsicherung vieler Menschen durch das Corona-Virus deutlich weniger Kundschaft.

Der Inhaber des China-Restaurants Kaiser Garden in der Kurfürstengalerie Kassel, Yun Xu, beziffert den Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren auf 50 bis 60 Prozent. Er versucht aufzuklären: Der größte Teil der Lebensmittel aus denen die Gerichte in seinem Restaurant zubereitet werden, stammten aus Deutschland oder Holland. „Das meiste kaufen wir in der Metro.“

Coronavirus: Infizierter stirbt in Frankreich - erstes Todesopfer in Europa

Update vom 15.02.2020, 12.34 Uhr: Bei dem Todesfall einer mit dem Coronavirus infizierten Person in Frankreich soll es sich um einen 80 Jahre alten Touristen aus China handeln, das teilte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn mit. Ihren Angaben nach wäre dieser Todesfall der "erste außerhalb Asiens und der erste in Europa".

Update vom 15.02.2020, 11.16 Uhr: Frankreich meldet laut der Nachrichtenagentur AFP den ersten Todesfall durch das neuartige Corona-Virus.

Coronavirus: Bisher sind 16 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert

Update vom 14.02.2020, 11.00 Uhr: Wie das Robert Koch Institut am Freitag den 14.02.2020 bestätigte, sind in Deutschland bisher 16 Fälle des Coronavirus bestätigt. Zwei der Fälle sind unter den Rückkehrern aus Wuhan, die von der Luftwaffe der Bundeswehr zurück nach Deutschland gebracht wurden. Die weiteren 14 Fälle hängen alle mit dem Infektionsgeschehn in einer Bayrischen Firma zusammen. 

Mittlerweile besteht auch eine offizielle Bezeichnung für das "neuartige Coronavirus" 2019-nCoV. Das Virus wird jetzt als Covid-19 bezeichnet. 

In Shanghai herscht weiterhin Ausnahmezustand wegen des Coronavirus. Nun berichtet Jörg-Peter Nödler aus der größten Stadt Chinas. An Valentinstag werden dem Koch aus Kassel wohl die Gäste fehlen. 

Update vom 13.02.2020, 6.56 Uhr:Die Ausbreitung des Coronavirus in China kommt nicht zu einem Ende: Zurzeit kümmern sich vier Männer aus dem Schwalm-Eder-Kreis (Hessen) um Rückkehrer aus dem Risikogebiet Wuhan. Sie sind Mitgleider des DRK und helfen ehrenamtlich in der Kaserne in Germersheim aus, wo sichergestellt werden muss, dass keiner der Rückkehrer mit dem Coronavirus infiziert ist. Die Vorfreude nach Nordhessen zurückzukehren ist groß.

Coronavirus aus China lässt deutsche Firmen vorsichtig sein

Update vom 12.02.2020, 07.36 Uhr: Der Coronavirus lässt auch deutsche Firmen vorsichtig sein. Mitarbeiter des Schwalmstädter Klimaanlagen-Produzent Konvekta in China müssen sich schützen. Noch ist das Unternehmen nicht betroffen - das soll auch so bleiben: Mundschutz und Desinfektionsmittel werden von Konvekta bereitgestellt, die Mitarbeiter werden vor dem Betreten der Arbeitsstätte untersucht und die Reinigungsmaßnahmen wurden verstärkt. Hinzu kommt der Rat, mindestens einen Meter Abstand zu Kollegen und anderen Personen zu halten.

Update vom 09.02.2020, 19.30 Uhr: Peter Schaumburg lebt mit seiner Familie seit 20 Jahren in Peking. Der Hofgeismarer schildert, was er dort wegen des Coronavirus erlebt hat.

Update vom 09.02.2020, 07.02 Uhr: Da die genauen Übertragungswege des Erregers aus Wuhan noch nicht bekannt sind, gibt es nun auch Stimmen, die vor Paketen aus China warnen. Fakt ist, dass jährlich milliarden Pakete aus Fernost in deutsche Haushalte geliefert werden. Man denke hier an Versandhäuser wie Amazon oder Alibaba.

Produkte aus China eine Gefahr? Wie kann der Coronavirus übertragen werden?

Doch kann man sich beim Einkauf im Asia-Markt oder bei Produkten, die aus Asien kommen, mit dem Coronavirus anstecken? Wie lange überlebt der Coronavirus außerhalb eines Wirtskörpers? Darüber gibt es noch keine abschließenden Erkenntnisse, doch die WHO gibt Entwarnung:

Q: Is it safe to receive a letter or a package from China?
(Frage: Ist es sicher, Briefe oder Pakete aus zu erhalten?)

A: Yes, it is safe. People receiving packages from China are not at risk of contracting 2019-nCoV.
(Antwort: Ja, es ist sicher. Personen, die Pakete aus China erhalten, riskieren keine Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus.)

Update vom 08.02.2020, 15.52 Uhr: Das Coronavirus breitet sich nicht nur über Tröpcheninfektionen aus - sondern auch über Fäkalien. Das besagt eine Studie chinesischer Wissenschaftler. Patienten in einem Krankenhaus in Wuhan in China hätten vor dem Auftreten von Fiebersymptomen und Atembeschwerden zuerst unter Durchfall und Übelkeit gelitten. 

Update vom 07.02.2020, 18.06 Uhr: Weil in Bad Sooden-Allendorf viele Studierende aus China leben, fürchten sich Einwohner vor einer Ausbreitung des Coronavirus. Wir haben mit vier Studierenden gesprochen.

Wie die Menschen in und aus Nordhessen auf das Coronavirus reagieren

Update vom 07.02.2020, 17.02 Uhr: Für viele Deutsche befindet sich der Coronavirus in weiter Ferne. Für Carina Rüddenklau gilt das nicht. Die Nordhessin lebt in China. Sie berichtet, inwiefern das Coronavirus ihren Alltag verändert. 

Update vom 07.02.2020, 14.42 Uhr: Einer Studie zufolge könnte das in China bedrohte und begehrte Schuppentier Überträger des Coronavirus sein. Genauere Forschungsergebnisse wurden nicht genannt. Es wird davon ausgegangen, dass das Virus sich von einem Markt in Wuhun in China ausgebreitet hat. Auf dem Markt wurden auch exotische Wildtiere angeboten. Das berichtet t-online.de. 

Update vom 06.02.2020, 16.38 Uhr: In Nordhessen bereiten sich Krankenhäuser auf den Coronavirus vor - auch in Frankenberg und Korbach. "Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig gezielt geschult, was in Epidemiefällen zu beachten ist", sagt eine Krankenhaus-Sprecherin.

Von China nach Deutschland? Coronavirus-Infektion in 13 Fällen bestätigt

Update vom 06.02.2020, 15.58 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Deutschland steigt auf 13 bestätigte Fälle. Auch die Frau eines Erkrankten aus dem bayerischen Landkreis Traunstein ist positiv getestet worden. Das teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit. In Bayern gibt es 11 bestätigte Fälle. 

Zwei Kinder des Paares waren ebenfalls positiv getestet worden. Sie sind nach Ärzte-Angaben symptomfrei - ebenso wie die Mutter. Auch der gesundheitliche Zustand des Vaters sei stabil. Die Familie befindet sich im Krankenhaus in Trostberg. 

Update vom 06.02.2020, 13.47 Uhr: Schockierende Szenen zum Coronavirus in China: Ein Blogger hat die Situation in einem Krankenhaus in Wuhan gefilmt. "Mein Gott, so viele Tote", kommentiert er den Anblick eines Leichenwagens. Das chinesischen Staatsfernsehen zeigt die Aufnahmen nicht.

Angst vor Infizierung mit Coronavirus aus China nimmt zu

Update vom 06.02.2020, 11.53 Uhr: Die Angst vor einer Coronavirus-Infizierung steigt - auch in Nordhessen: Studierende aus China erfahren in Bad Sooden-Allendorf vermehrt Misstrauen. Rassistische Anfeindungen gegenüber Asiaten nehmen weltweit zu. 

Update vom 06.02.2020, 08.59 Uhr: Nach neuesten Zählungen sind in Deutschland insgesamt 12 Personen am neuartigen Coronavirus aus China erkrankt. Für die Allgemeinbevölkerung gilt es Ruhe zu bewahren, Wachsam zu sein, aber nicht ängstlich. Ärzte und Apotheker sehen keinen Grund zur Panik. 

Symtome des neuartigen Coronavirus sind: Fieber, Husten und Atemnot. Menschen, die kürzlich in China (Wuhan) waren oder mit Personen Kontakt hatten, die dort waren, sind gefährdet - müssen aber nicht zwangsläufig erkrankt sein. Wer den Verdacht hat, sich mit dem Erreger aus Wuhan infiziert zu haben, sollte sich zuerst bei seinem Arzt/seiner Ärztin telefonisch ankündigen. 

Update vom 05.02.2020, 19.13 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation braucht in den nächsten drei Monaten knapp 675 Millionen Dollar (613 Millionen Euro), um ärmere Länder zu unterstützen, sich auf einen möglichen Ausbruch des Coronavirus vorzubereiten. "675 Millionen Dollar ist viel Geld, aber es ist deutlich weniger als das, was auf uns zukommen könnte, wenn wir nicht jetzt in die Vorkehrungen investieren", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. 

Coronavirus: Stärkster Anstieg in China innerhalb von 24 Stunden

China hatte am Morgen fast 4.000 neue Fälle und insgesamt mehr als 24.000 Fälle gemeldet. Dabei handele es sich um den stärksten Anstieg innerhalb von 24 Stunden, erklärte Tedros.

Update vom 05.02.2020, 15.33 Uhr: Der Coronavirus breitet sich weiter aus. Deswegen hat der Flugzeugbauer Airbus sein Werk in China geschlossen. Die Produktion in der Hafenstadt Tianjin südöstlich von Peking wurde vorübergehend eingestellt. Das teilt das Unternehmen mit. Das Virus stelle den Flugzeugbauer vor "logistische Herausforderungen". 

Update vom 04.02.2020, 20.45 Uhr: Ein Urlaubsflieger aus Kanada ist mit 243 Passagieren am Bord auf halbem Weg wieder umgekehrt. Denn: Ein Fluggast hatte fälschlicherweise behauptet, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei. Der Flug Richtung Jamaika wurde nach Toronto umgeleitet. 

Update vom 04.02.2020, 20.04 Uhr: Ein behinderter Jugendlicher soll in China gestorben sein. Der Grund: sein am Coronavirus erkrankter Vater war in Quarantäne und konnte sich nicht um seinen Sohn kümmern. Das berichten mehrere Medien. Der 16-Jährige soll unter zelebraler Kinderlähmung gelitten haben. Nach dem Tod seien der Parteichef und Bürgermeister des Dorfes Huajiahe bei Hongan in Zentralchina aus ihrem Ämtern entlassen worden. 

Über 400 Menschen in China am Coronavirus gestorben

Update vom 04.02.2020, 17.06 Uhr: Der Coronavirus hat in China bisher 425 Todesopfer gefordert. Das vermeldet die chinesische Gesundheitsbehörde. Damit sind an der Lungenkrankenheit bereits mehr Menschen in dem asiatischen Land gestorben als an der Sars-Pandemie vor 17 Jahren. 

Update vom 03.02.2020, 14.59 Uhr: In Niedersachen gibt es derzeit noch keine bestätigten Fälle des Coronavirus. In anderen Bundesländern Deutschlands (Bayern und Hessen) haben sich jedoch schon zehn Menschen infiziert. Weitaus mehr Fälle gibt es dagegen in China, dort breitet sich das Virus immer weiter aus. Landesweit sind über 17.000 Menschen infiziert. 

Die Zahl der Todesopfer durch den Coronavirus steigt - vot allem China betroffen

Nach einer Mitteilung der Gesundheitskommission in Peking vom Montag starben erneut 57 Menschen. Damit ist die Zahl der Todesopfer auf nun 361 gestiegen - der bisher stärkste Anstieg innerhalb eines Tages. Der Höhepunkt der Epidemie ist jedoch noch nicht erreicht, wie der Chef des nationalen Expertenteams im Kampf gegen das Coronavirus, Zhong Nanshan, laut Nachrichtenagentur dpa am Montag erklärte. "Wir gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Epidemie in zehn Tagen bis zwei Wochen erwartet wird.“ 

Deutschland sei für eine mögliche Epidemie gut vorbereitet, wie Gesundheitsminister Jens Spahn dem ARD-Morgenmagazin sagte. "Für diese Situation jetzt haben wir Intensivstationen, ausreichend Isolierstationen und -zimmer und die Ausstattung, die wir brauchen." Angesichts der wenigen Fälle in Deutschland, könne jedoch "noch lange nicht" von einer Epidemie gesprochen werden.

Coronavirus aus China: Universitätsmedizin Göttingen gibt Entwarnung

Update vom 03.02.2020, 07.12 Uhr: In Deutschland gibt es nun zehn bestätigte Fälle des Coronavirus. Laut RKI war der Großteil der Betroffenen zuvor in Wuhan oder hatte Kontakt zu Menschen, die dort waren. Darüber hinaus wird angegeben, dass mit weiteren Übertragungen gerechnet werden muss, die allgemeine Gefahr durch den Erreger aus China allerdings gering ist.

Update vom 01.02.2020, 14.28 Uhr: In Göttingen gibt es keinen infizierten Patienten mit dem Coronavirus. Am Samstagvormittag gab die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) Entwarnung: "Wir haben keinen Coronavirus-Fall", teilte Sprecher Stefan Weller auf Anfrage unserer Zeitung mit. 

Auch der vierte Verdachtsfall hatte sich nach der Prüfung durch Speziallabore als nicht haltbar erwiesen. Das Ergebnis war wie schon in drei Verdachtsfällen in dieser Woche nach Prüfung in Berlin und Hannover negativ.

Update vom 31.01.2020, 17.30 Uhr: Drei der vier Patienten in der Göttinger Universitätsmedizin (UMG) können aufatmen: Sie sind nicht mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigt UMG-Sprecher Stefan Weller auf Anfrage unserer Redaktion. Das Ergebnis für den vierten Verdachtsfall steht noch aus. 

Update vom31.01.2020, 15.15 Uhr: In Deutschland hat sich zum ersten Mal ein Kind mit dem Coronavirus infiziert. Es handelt sich um das Kind eines infizierten Mannes aus dem bayerischen Landkreis Traunstein. Das teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit. 

Update vom 31.01.2020, 14.11 Uhr: Italien hat den nationalen Notstand ausgerufen. Das hat die Regierung in Rom bekanntgegeben, nachdem zwei Coronavirusfälle bestätigt wurden. Der Notstand soll für sechs Monate gelten. 

Coronavirus aus China: Italien stoppt Flüge

Bei den Infizierten soll es sich um zwei Touristen aus China handeln. Sie waren in einem Hotel im Zentrum von Rom untergebracht. Das Paar befinde sich nun auf einer Isolierstation in der italienischen Hauptstadt. Italien hat nach eigenen Angaben alle Flüge von und nach China gestoppt.  

Update vom 31.01.2020, 13.46 Uhr: Der Airbus A310 der Luftwaffe ist nach Wuhan in China unterwegs. Die Maschine soll 100 Menschen aus dem Ursprungsort des Coronavirus evakuieren. Der Flieger soll Samstagabend in Frankfurt landen. Das berichtet fr.de.

Update vom 31.01.2020, 8.48 Uhr: In Deutschland sind inzwischen fünf Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Alle Patienten leben in Bayern. 

Video: 5 Infizierte des Coronavirus aus China in Deutschland

Update vom 30.01.2020, 21 Uhr: In Göttingen gibt es vier neue Verdachtsfälle auf das Coronavirus. Die möglicherweise mit dem Coronavirus-Infizierten befinden sich in der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). "Wir haben vier Verdachtsfälle (hna.de*), die Patienten werden versorgt“, sagte UMG-Sprecher Stefan Weller auf Anfrage unserer Redaktion. 

Die Patienten, die sich möglicherweise mit der Erkrankung aus Wuhan infiziert haben könnten, hätten Kontakt mit Menschen aus China gehabt. 

Bereits am Dienstag (28.01.2020) hatte es in Göttingen einen Verdachtsfall auf die grippeähnliche Erkrankung aus Asien gegeben. Bei diesem Fall konnte Entwarnung gegeben werden: Es hatte sich nicht um das gefährliche Coronavirus gehandelt. 

Update vom 30.01.2020, 17.00 Uhr: Der Verdachtsfall auf dem Kreuzfahrtschiff hat sich nicht bestätigt. Die Frau habe sich nicht mit dem Coronavirus infiziert

Niedersachsen bereitet sich auf das Coronavirus aus China vor 

Update vom 30.01.2020, 16.02 Uhr: Auch Northeim bereitet sich auf den Coronavirus* vor: Der Continental-Konzern schränkt Mitarbeiter-Reisen von und nach China ein. Auch der Northeimer Standort von Contitech ist betroffen. Zudem reagieren die Helios Albert-Schweitzer-Klinik und die Berufsbildenden Schulen 1 auf eine mögliche Ausbreitung. 

Update vom 30.01.2020, 13.50 Uhr: Rund 7000 Passagiere und Besatzungsmitglieder sitzen auf einem Kreuzfahrtschiff vor der italienischen Küste fest. Der Grund: Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao zeige Symptome einer Coronavirus-Infizierten. 

Der Frau und ihrem Mann wurden Proben entnommen. Das Paar soll im Krankenrevier des Schiffes isoliert worden sein. Das berichtet welt.de.

Coronavirus aus China in Göttingen und Niedersachsen

Update vom 30.01.2020, 13.23 Uhr: Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt prüft täglich neue Proben, ob es sich um das Coronavirus handelt. Das bestätigt Pressesprecher Dr. Holger Scharlach auf Anfrage unserer Redaktion. "Die Anzahl der täglichen Tests liegt im einstelligen Bereich", erklärt Scharlach. Noch gebe es keinen positiven Befund.

Update vom 30.01.2020, 11.15 Uhr: Nach den offenen Verdachtsfällen in Niedersachsen ist nun auch Hessen mehrfach betroffen. In Wiesbaden leidet ein Mann offensichtlich an einer Atemwegserkrankung. Die Überprüfung auf den Coronavirus verläuft allerdings positiv für den Patienten - er ist nicht infiziert.

Auch in der Uniklinik Marburg kommt es zu einem Verdachtsfall: Ein Patient zeigt Anzeichen des Coronavirus. Nach Ablauf der erforderlichen Untersuchungen steht aber fest, dass der Patient nicht an dem Erreger aus China erkrankt ist. Ärzte weisen deshalb nochmal darauf hin, dass die Symptome mit vielen anderen Virusinfektionen übereinstimmen.

Weltweite Reaktionen zum Coronavirus: Nicht nur Niedersachsen ist betroffen

Der Coronavirus hat weltweit für Reaktionen gesorgt. Nicht nur Airlines wie Lufthansa, British Airways und der indonesische Billigflieger Lion Air haben ihre Flüge nach China gestrichen, sondern auch der schwedische Möbelkonzern Ikea will sämtliche Filialen in China schließen.

Auch im Sport gibt es gravierende Auswirkungen durch den Virus aus Wuhan: Die für kommenden März geplante Leichtathletik-WM in China um ein Jahr verschoben worden, Chinas Fußballerinnen befinden sich in Australien in Quarantäne und der Ski-Weltcup in Peking ist abgesagt.

Update vom 29.01.2020, 16.14 Uhr: In Niedersachsen gibt es weiterhin keinen bestätigten Coronavirusfall. Das teilte die niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann im Niedersächsischen Landtag mit. Trotzdem nehme man eine mögliche Ausbreitung der Krankheit ernst. 

Laut dem Landesgesundheitsamt sind Deutschland und Niedersachsen auf den Coronavirus gut vorbereitet, sagte Reimann. „Es gilt jetzt, sachlich und besonnen zu handeln“, so die Sozialministerin. 

Verdachtsfälle des Coronavirus aus China in Niedersachsen

Update vom 29.01.2020, 13.20 Uhr: Zu den Verdachtsfällen auf den Coronavirus und die Lage bezüglich der Erkrankung in Niedersachsen informiert das Gesundheitsministerium um 14.45 Uhr in einem Livestream

Update vom 29.01.2020, 13.08 Uhr: Es gibt weiterhin 9 Verdachtsfälle auf Coronavirus in Niedersachsen. Auf Anfrage der Redaktion bestätigt die Pressestelle des Gesundheitsministeriums von Niedersachsen, dass sich einige Verdachtsfälle auf das Virus aus Wuhan in Abklärung befänden. "Es handelt sich dabei nicht unbedingt immer um Verdachtsfälle im Sinne der erwähnten Falldefinition des Robert-Koch-Instituts", heißt es in der Mitteilung der Pressestelle des Ministeriums. Falls ein neuer Fall auftrete, werde die Öffentlichkeit umgehend informiert. 

Update vom 29.01.2020, 10.35 Uhr: In Niedersachsen gibt es aktuell 9 Verdachtsfälle auf Coronavirus. Der Verdacht auf eine Infektion in Göttingen ließ sich am Dienstagabend bereits ausräumen - an der Universitätsmedizin gab es Entwarnung. Dennoch werden im norddeutschen Bundesland weiter Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf die chinesische Erkrankung getroffen, so reagieren auch die großen Unternehmen. Nach Informationen des NDR hat der Reifenhersteller Continental in Hannover alle Geschäftsreisen für die eigenen Mitarbeiter nach China verboten. Der Konzern hat auch in Wuhan, die chinesische Stadt aus der das Virus stammen soll, ein kleines Vertriebsbüro. 

Keine Panik: Deutsche Firmen reagieren auf das Coronavirus 

Volkswagen habe nach Informationen des NDR den Mitarbeitern in China über die Feiertage freigegeben. Es herrsche aber keine Panikstimmung. 

Update vom 28.01.2020, 21.27 Uhr: Während es an der Universitätsmedizin in Göttingen (UMG) Entwarnung in Verbindung mit dem Verdachtsfall auf Coronavirus in der Stadt in Niedersachsen gab, haben sich in Bayern drei weitere Fälle bestätigt. Nach ersten Informationen stehen die Infizierten in Zusammenhang mit dem seit Montag bekannten ersten Coronavirus-Patienten in Deutschland. Die drei neuen Infizierten sind inzwischen isoliert. 

Der Automobilhersteller Volkswagen habe seinen Mitarbeiterin in China über die Feiertage freigegeben. Es herrsche aber keine Panikstimmung, zitiert der NDR einen Sprecher des Konzerns.

Coronavirus Göttingen: vier neue Verdachtsfälle an der Uni-Klinik, der sogenannten Universitätsmedizin in Göttingen (Niedersachsen)

Coronavirus  aus China in Niedersachsen? 

Wo der 33 Jahre alte, infizierte Mann die anderen Menschen mit den Coronaviren angesteckt hat und ob sich nun auch weitere Menschen betroffen sein könnten, darüber war am Dienstagabend (28.01.2020) noch nichts bekannt. 

Update vom 28.01.2020, 18.30 Uhr: Einer der Verdachtsfälle auf Coronavirus in Niedersachsen hat sich nicht bestätigt. Das teilte Stefan Weller, Pressesprecher der Uni-Medizin Göttingen (UMG), der Redaktion noch am Dienstagabend mit. Das Ergebnis der Laboruntersuchungen war von der Charité aus Berlin noch am Abend in der Klinik in Göttingen angekommen. Aus dem Befund geht hervor, dass es sich nicht um die gefährliche Krankheit aus Asien handelt. 9 weitere Verdachtsfälle auf das Coronavirus in Niedersachsen warten darauf, abgeklärt zu werden. 

Coronavirus aus China auch in Deutschland - neun Verdachtsfälle

Update vom 28.01.2020, 17.07 Uhr: Nach dem Verdacht auf Coronavirus in Niedersachsen, das die Universitätsmedizin Göttingen gemeldet hatte, äußert sich nun das Land Niedersachsen. Das Bundesland sei eigenen Angaben zufolge gut gewappnet für ein mögliches Auftreten des Virus aus Wuhan. "Wir sind sehr gut vorbereitet", sagt Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD). Nach Angaben ihres Ministeriums befinden sich derzeit einige Verdachtsfälle in der Abklärung. Bestätigt sei in Niedersachsen aber noch kein Fall von Coronavirus. Der Präsident des Landesgesundheitsamtes, Matthias Pulz, sprach von zehn Fällen in Niedersachsen. Alle Betroffenen seien zuvor in China gewesen. Sie könnten auch zu Hause isoliert werden. 

Coronavirus aus China in Niedersachsen: Proben werden überprüft

Verdachtsfälle können seit Dienstag auch im Landesgesundheitsamt in Hannover geprüft werden. Denn dort gibt es seit Kurzem eine eigene Labordiagnostik. Laut Gesundheitsministerin Reimann spart das die Einsendung der Proben an die Charite und damit wertvolle Zeit im Kampf gegen die Krankheit. 

Update vom 28.01.2020, 15.53 Uhr: Nach dem Verdachtsfall von Coronavirus in der Universitätsmedizin Göttingen(UMG) in Niedersachsen fragen sich nun viele Menschen, wie das Verfahren ist, wenn der Verdacht auf die Erkrankung besteht.

Coronavirus aus China in der Universitätsmedizin Göttingen in Niedersachsen

Laut Stefan Weller, Pressesprecher der Uni-Medizin Göttingen, läuft die Aufnahme als Verdachtsfall folgendermaßen ab: Der Patient wird vom Hausarzt als Verdachtsfall auf Coronavirus an die UMG in Niedersachsen überwiesen und idealerweise vorher telefonisch angekündigt. Die Aufnahme erfolgt in der Notaufnahme über einen sogenannten Infektionsschutzraum, der speziell für die Aufnahme potenziell infektiöser Patienten eingerichtet ist. 

Das Personal der Notaufnahme schleust sich über einen getrennten Eingang ebenso in den Raum ein und legt in der Schleuse die entsprechende Vollschutzkleidung inklusive Atemschutzmaske, Kittel und Handschuhe an. So soll eine Übertragung mit dem Virus aus China verhindert werden. 

Verdacht auf Coronavirus aus China in Niedersachsen

Erstdiagnostik und -Behandlung findet dann in dem Infektionsraum statt. Sofern eine Indikation zur stationären Aufnahme besteht, erfolgt die stationäre Aufnahme auf der Infektionsstation des Hauses. 

Der Transport erfolgt unter Einhaltung der genannten Infektionsschutzmaßnahmen, eine Gefährdung von Personal, Besuchern oder anderer UMG-Patienten sei ausgeschlossen. 

Update vom 28.01.2020, 15.30 Uhr: Nach Bekanntwerden des Verdachtsfalls von Coronavirus in Göttingen sind die Menschen besorgt. Wie das Evangelische Krankenhaus Weende (EKW) in Niedersachsen mitteilt, tauchen dort mehr Anfragen aus der Bevölkerung zum Coronavirus (2019-nCoV) auf als zuvor. 

Pressesprecher Stefan Rampfel erklärte, dass alle Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme (ZNA) geschult seien, um mögliche Verdachtsfälle zu identifizieren.

Coronavirus aus China: Verdachtsfall in Niedersachsen - Patienten sollten Klinik vorher informieren

Jeder Patient, der mit den Symptomen des Coronavirus ein Krankenhaus aufsuchen will, sollte die betreffende Klinik im Vorfeld informieren, um den Kontakt zu anderen Patienten bei der Aufnahme zu vermeiden, so das EKW in Niedersachsen. Im Weender Krankenhaus selbst habe es bislang keine Verdachtsfälle gegeben.

Coronavirus aus China in Niedersachsen: Universitätsmedizin Göttingen meldet Verdachtsfall 

Erstmeldung vom 28.01.2020: Göttingen - In Göttingen in Niedersachsen gibt es einen Verdachtsfall auf das Coronavirus. Erst am Montag war bekannt geworden, dass sich ein 33 Jahre alter Mann aus Bayern mit dem Virus infiziert hatte. 

Ein Verdachtsfall hat sich demnach nicht bestätigt. 

Coronavirus aus China in Niedersachsen: Eine Person liegt in Uni-Klinik Göttingen auf Isolierstation

Eine andere Person wurde bis zum Vorliegen des Ergebnisses der Probeuntersuchung auf der Isolierstation aufgenommen, erklärte Stefan Weller, Pressesprecher der Uni-Medizin Göttingen in Niedersachsen am Dienstag, 28.01.2020. 

Der aktuelle Verdachtsfall auf den Virus aus Wuhan habe Kontakt in China gehabt und sei vom Hausarzt an die UMG überwiesen worden. Es werde geprüft, ob sich die Person tatsächlich mit dem Coronavirus angesteckt habe. Nähere Angaben zum Patienten hatte die Klinik mit Verweis auf den Datenschutz nicht gemacht. 

Coronavirus aus China: Symptome sind einer Grippe sehr ähnlich

Die Symptome des Coronavirus sind ähnlich zu denen einer schweren Grippe-Erkrankung

  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Atembeschwerden
  • Fieber
  • Husten
  • Schnupfen

Coronavirus in Niedersachsen: Verdachtsfall - wie unterscheidet sich der Virus aus China von einer Grippe?

Der oder die Betroffene muss Kontakt zu einem Risikogebiet in China gehabt haben oder hatte Kontakt mit entsprechenden Chinareisenden. Das, so betont Weller von der Uni-Medizin in Göttingen (Niedersachsen), ist das entscheidende Kriterium für einen Coronavirus-Verdachtsfall. 

Coronavirus in Göttingen: Der Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt. In Niedersachsen warten weitere 9 Verdachtsfälle auf das Virus aus Wuhan auf Abklärung. Am Dienstag (28.01.2020) warnt die Universitätsmedizin am Eingang davor. Die Klinik traf Sicherheitsvorkehrungen. 

Sollte das der Fall sein und eine Atemwegsinfektion vorliegen, sollte man den Hausarzt kontaktieren oder sich an das Gesundheitsamt wenden, empfehlen die Experten der Uni in Göttingen. 

Coronavirus aus China in Deutschland: Erster bestätigter Fall in Bayern

Der erste Fall des Coronavirus in Deutschland war am Montagabend bekannt geworden. Der 33 Jahre alte Mann aus dem Landkreis Landsberg* hat sich vergangene Woche mit dem Erreger infiziert, ist laut Andreas Zapf, Präsident vom Landesamt für Gesundheit Bayern, jedoch am Montag noch zur Arbeit erschienen, „weil er da noch nichts von seiner Erkrankung wusste“. Die betreffende Firma Webasto habe sehr konstruktiv mitgearbeitet. Stand jetzt gebe es keine weiteren Personen mit Symptomen in der Firma. 

Von Dienstreisen nach China rät der Präsident vom Landesamt für Gesundheit ab.

Video zum Coronavirus aus China: So schützen Sie sich vor der Infektion

Indes wappnet sich auch Deutschlands größter Airport, der Flughafen Frankfurt für den Coronavirus und trifft Vorsichtsmaßnahmen. 

100 Deutsche kommen wegen des Coronavirus aus China zurück. Sie müssen am Flughafen Frankfurt erst einmal in eine Quarantäne-Turnhalle. Doch damit nicht genug.

Wegen ihres asiatischen Aussehens wird drei jungen Menschen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet das Virus unterstellt. Drei Betroffene erzählen von ihren Erlebnissen.

Von Andreas Arens, Jan Wendt und Daniela Deeg mit dpa

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