Datenzentrale wird Ende 2015 aufgelöst – keine Kündigungen

Rosdorf. Die Kommunale Datenverarbeitungszentrale Südniedersachsen (KDS) wird Ende 2015 aufgelöst Das hat die Zweckverbandsversammlung bei einer Sitzung in Rosdorf beschlossen. Dabei wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben.

Dieser Forderung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Betriebsräte folgten die Mitglieder des Zweckverbandes mit einer Zweidrittel-Mehrheit. Gegen diesen Antrag stimmten laut ver.di Northeims Landrat Michael Wickmann sowie einige kleinere Kommunen aus dem Landkreis Northeim.

Neues IT-Zentrum?

Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer legte ein grobes Konzept für ein eigenes IT-Zentrum vor. Dies soll zukünftig beziehungsweise nach der Auflösung der KDS, IT-Dienstleistungen anbieten. Dafür sollen etwa 20 bis 25 der derzeit 50 KDS-Beschäftigten übernommen werden. Das neue IT-Zentrum soll das vorhandene Gebäude und die bestehende Technik weiter nutzen.

Meyer hatte dafür geworben, betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen, damit ein reibungsloser Übergang möglich sei und die Beschäftigten sich nicht weg bewerben müssen. Laut Ver.di-Gewerkschaftssekretärin Diana Hennig ist diese Entwicklung positiv und gehe „in die richtige Richtung“, obwohl damit noch nicht alle Arbeitsplätze abgesichert seien.

Der Landkreis Göttingen möchte laut Landrat Bernhard Reuter einen neuen Verband aufbauen, der dann nach dem Ende der KDS weitermachen soll. Dafür warb er bei den anwesenden Verbandsmitgliedern. Zur Aufnahme von dann ehemaligen KDS-Beschäftigten machte er keine Aussage. (bsc)

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