Netzbetreiber Tennet weist Kritik der Göttinger Linken an Informationspolitik zurück

Debatte um Erdkabel an der A 7 hält an

Göttingen. Die Göttinger Linken kritisieren eine „mangelnde und irritierende Informationspolitik über den Planungsstand und Ausbau“ des Netzbetreibers Tennet über die geplante 380.000-Volt-Höchstspannungsleitung, die von Wahle nach Mecklar führen soll.

Alles scheine dafür zu sprechen, dass sich Tennet - anders als von vielen Bürgern und allen Ratsfraktionen gefordert - längst von der unterirdischen Verkabelung entlang der Autobahn 7 im Bereich Göttingen verabschiedet habe, sagt Gerd Nier für die Rathausfraktion der Linken. Von Problemen sei da „nebulös die Rede, ohne dabei auch nur ansatzweise diese Aussage zu konkretisieren“.

Antje Knollmann, Kommunikationsbeauftragte, weist die Behauptungen der Linken gegenüber der HNA zurück. Es habe sich nichts an dem Vorhaben des Netzbetreibers Tennet geändert, im Bereich Göttingen das Kabel unterirdisch in Wechselstromtechnik zu verlegen. Derzeit würde allerdings noch untersucht, wo der Trassenkorridor genau langführen soll.

Naturschutzrechtliche und technische Fragen würden bei den verschiedenen Varianten abgewogen, sagt Knollmann. Sobald ein konkreter Planungsstand vorliege, würden die zuständigen Gremien und die Anwohner der betroffenen Ortschaften darüber informiert. „Wir stehen für eine offene Informationspolitik.“ (use)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.