Zeitreise in die 20er Jahre

„Der große Gatsby“ feiert am Samstag Premiere im Jungen Theater

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Mit Swing und Charleston in die 20er Jahre: In der Villa von Jay Gatsby feiern die Reichen und Schönen.

Göttingen. Auf eine Reise in die 1920er Jahre schickt das Junge Theater Göttingen seine Besucher mit „Der große Gatsby“. Das Stück über Liebe, Eifersucht und Schuld feiert am Samstag, 23. März, ab 20 Uhr Premiere.

Das Stück basiert auf dem Roman von F. Scott Fitzgerald von 1925, das Andreas Döring für die Bühne bearbeitet hat. Jay Gatsby ist Millionär und Geschäftsmann. In seiner Villa mit Meerblick gibt er ausschweifende Partys, auf denen sich die Reichen und Schönen dem Swing und Cocktails hingeben. Doch Gatsby hat eigentlich nur ein Ziel: Er will Daisy zurückgewinnen.

Als mittelloser Mann hatte er sich in sie verliebt. Als er aus dem Krieg zurückkehrte, hatte sie aber bereits jemand anderen geheiratet. Tatsächlich kann Gatsby Daisys Herz wieder für sich erwärmen. Es entsteht eine Dreiecksbeziehung, die am Ende einige Opfer fordert.

„Das Lebensgefühl der 20er Jahre spielt bei der Inszenierung ein große Rolle“, sagt Regisseur Döring. Dazu gehöre zum Beispiel die Musik. Um die Beine im perfekten Swing und Charleston kreisen lassen zu können, bekamen die Schauspieler Unterricht von der Tanzlehrerin Jennifer Helm.

Auf einer 30 mal 10 Meter großen Bühne ist das Publikum mitten im Geschehen. „Es ist kein Mitmachtheater“, erklärt Döring. „Aber man darf schon mal mittanzen und die gleichen Cocktails trinken.“ Dafür baut sich die Bühne nicht frontal, sondern auf mehrern Ebenen, auch mitten im Raum, auf. Butler versorgen die Besucher mit Getränken.

Wer die Premiere nicht erwarten kann: am Freitag, 22. März, findet die öffentliche Generalprobe statt. Weitere Vorstellungen im März sind am Dienstag, 26. März, Donnerstag, 28. März sowie am Samstag, 30. März. Karten gibt es für 14,50 Euro und 9,50 Euro ermäßigt unter Tel. 0551/495015 oder im Internet. (vsz) www.junges-theater.de

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