Deutsches Theater: Foyerbereiche sind jetzt Räume der Begegnung

Räume, wo sich Menschen begegnen: Erich Sidler, Intendant des Deutschen Theaters in Göttingen (im Vordergrund) stellt die neu gestalteten Foyerbereiche vor. Foto: Schröter

Göttingen. Noch bevor der neue Intendant Erich Sidler mit der Mannschaft des Deutschen Theaters in seine erste Spielzeit startet, gibt es in dem Göttinger Theaterhaus erste sichtbare Veränderungen. Die Foyerbereiche vor den Eingangstüren zum großen Saal und im ersten Stock wurden renoviert und grundlegend verändert.

„Diese Foyerbereiche haben die Besucher bislang lediglich als Schleusen wahrgenommen, jetzt sollen sie auch Aufenthaltsräume sein“, sagte Sidler bei der offiziellen Präsentation und verglich dabei die Aufgabe des ausführenden Architekten Gregor Müller mit seiner eigenen: „Als Intendant schaffe ich Räume, wo Künstler sich begegnen. Ein Architekt schafft Räume, wo sich Menschen begegnen.“

Die neu gestalteten Foyerbereiche wirken jetzt freundlicher und größer. Im Erdgeschoss wurden Sitzgelegenheiten geschaffen, die Wände in dezenten Farben gestrichen und gläserne Leuchter installiert. Im Obergeschoss wurde eine Empore mit vier breiten Stufen gebaut und mit mehrfarbigen Kissen bestückt. Hier sollen die Besucher nicht nur während der Pausen und nach den Vorstellungen sitzen können. Hier sollen künftig auch Kindervorstellungen und Einführungen in neue Stücke stattfinden. Außerdem soll in diesem Bereich noch eine Bar eingerichtet werden.

Sidler: „Unser Ziel war es, dieses bürgerliche Gebäude dem Stil der Zeit anzupassen und durchlässiger zu machen.“ (per)

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