46 Einsatzkräfte bei Brand

Diemarden: Schuppen brannte lichterloh - Flammen drohten überzugreifen

Ein brennender Schuppen zwischen zwei Wohnhäusern, ein Feuerwehrmann löscht.
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Brand in Diemarden, am Montag, 6. Dezember 2021. Am Abend stand ein Holzschuppen in Flammen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand und verhinderten den Übergriff auf ein Wohnhaus.

In Diemarden (Gemeinde Gleichen) brannte am Abend des Nikolaustages ein Schuppen. Die Flammen drohten überzugreifen. Einsatzkräfte konnten dies verhindern.

Diemarden – Am Abend des Nikolaustages brannte es in Diemarden. An der Straße Bornwiese brannte ein Holzschuppen an einem Wohnhaus. Die Flammen drohten auf das Gebäude überzugreifen. Die Einsatzkräfte verhinderten dies und somit schlimmeren Schaden.

Gegen 19.33 Uhr wurden am Montag mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Gleichen mit dem Stichwort „Zimmerbrand – Holzschuppen brennt, droht auf Wohnhaus überzugreifen“ nach Diemarden in die „Bornwiese“ alarmiert, berichtet Cord Hartung.

Einige Einsatzkräfte der Diemardener Wehr waren zeitgleich im Ort im Einsatz, um eine Ölspur zu beseitigen, machten sich jedoch sofort auf den Weg zum Schuppenbrand.

Ein Skelett blieb von dem Holzschuppen an dem Wohnhaus in Diemarden übrig.

Der stand bei Ankunft in voller Ausdehnung. Die Flammen gefährdeten auch das angrenzende Wohnhaus. Die Bewohner waren bereits von aufmerksamen Nachbarn alarmiert worden und hatten das Gebäude verlassen.

Die Freiwillige Feuerwehr Diemarden setzte nach ihrem Eintreffen an der Einsatzstelle sofort ein C-Rohr zur Brandbekämpfung auf der Vorderseite des Gebäudes ein, die inzwischen hinzugekommen Freiwillige Feuerwehr Klein Lengden ging von der Rückseite des Gebäudes vor.

Ein Fenster des Wohnhauses, das unmittelbar an den Holzschuppen angrenzte, hielt den Temperaturen nicht stand, die Fensterscheibe zerbrach. Rauch drang in die Räume ein. Eine Brandausbreitung dort konnte aber verhindert werden.

Fenster ging zu Bruch: Durch das Fenster zog Qualm in das Wohnhaus. Es wurde belüftet.

Das verrauchte Gebäude wurde abschließend mit einem Überdrucklüfter belüftet. Zur Kontrolle auf mögliche Glutnester im Dachbereich wurde eine Wärmebildkamera von der Drehleiter der Berufsfeuerwehr Göttingen aus eingesetzt.

Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden, die Brandursache sowie die Schadenshöhe stehen noch nicht fest.

Im Einsatz waren 46 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Diemarden, Reinhausen, Klein Lengden, Bremke, Benniehausen, Gelliehausen, die Berufsfeuerwehr Göttingen mit der Drehleiter, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und Notarzt sowie die Polizei. Gegen 22 Uhr rückten die Feuerwehrleute ab.

Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (Thomas Kopietz)

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