Insgesamt wurden 412 Tempoverstöße festgestellt

Dreieck Drammetal: Spitzenreiter war 64 km/h zu schnell

Zu hohe Geschwindigkeit: Im Autobahndreieck Drammetal kam es immer wieder zu Unfällen. Deshalb kontrolliert die Polizei jetzt verstärkt das Tempo in diesem Bereich. Archivfoto: Schröter

Dramfeld. Zum vierten Mal in zehn Tagen hat die Polizei am Montag in der Zufahrt von der Autobahn 38 zur Autobahn 7 in Richtung Kassel im Dreieck Drammetal geblitzt.

Der Spitzenreiter war mit Tempo 94 bei erlaubten 30 km/h unterwegs – und damit 64 km/h zu schnell. Die Polizei hat in der Kurve, die sich stark zuzieht, am Montag zwischen 7.30 und 15.30 Uhr geblitzt. Dabei durchfuhren knapp 4200 Fahrzeuge die Messstelle.

Insgesamt wurden 412 Tempoverstöße festgezeichnet, bei denen die Verkehrsteilnehmer mindestens 14 km/h zu schnell waren. In 394 Fällen, darunter 194 Lastwagenfahrer, waren die Fahrer so schnell, dass sie mit einem Bußgeld sowie Punkten in Flensburg rechnen müssen. Außerdem erwartet sieben Autofahrer und 13 Lastwagen-Fahrer zusätzlich ein Fahrverbot.

Unter den Lkw-Temposündern befanden sich auch ein vollbesetzter Reisebus und sechs Gefahrguttransporter. Bei Tempoverstößen von Omnibussen und Gefahrguttransporten gelten verschärfte Bußgeldsätze. Der Spitzenreiter kam aus Russland: Bei diesem Auto löste die Kamera bei 94 km/h aus.

Neben den Tempoverstößen dokumentierten die Beamten auch noch vier Verstöße gegen das dort geltende Überholverbot, da sich die Zufahrt von der Autobahn 38 zur Autobahn 7 in der Kurve von zwei auf eine Fahrspur verengt.

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