Polizei ermittelt wegen "Blüten im Wind"

Geldregen am Duderstädter Busbahnhof entpuppte sich als Falschgeld

Duderstadt. Wegen „Blüten im Wind“ ermittelt derzeit die Duderstädter Polizei. Der Geldregen, über den sich Passanten am Freitag am Duderstädter Busbahnhof freuten, entpuppte sich als Falschgeld.

Der Vorfall ereignete sich zwischen 18 und 19 Uhr. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, sorgte ein Motorradfahrer für die Glücksgefühle unter den Wartenden. Nachdem er zunächst „wild hin und her“ gefahren war, ließ er offenbar etwas fallen. Nur kurz danach wirbelten plötzlich mehrere Geldscheine durch die Luft – 100, 200- und 500-Euro-Banknoten. Wie viele es genau waren, ist laut Polizei unbekannt.

Eine Jugendliche hob einen der begehrten lilafarbenen 500er-Scheine auf und nahm ihn mit nach Hause. Dort stellte sich allerdings schnell heraus, dass es sich bei dem Schein um eine schnöde „Blüte“ handelte. Die Duderstädterin brachte die Fälschung daraufhin zur Polizei.

Die dortigen Ermittler weisen ausdrücklich darauf hin, dass die offensichtlichen Fälschungen auf „gar keinen Fall dafür bestimmt und geeignet“ sind, sie im Zahlungsverkehr einzusetzen. Die Beamten haben die weiteren Ermittlungen in dem kuriosen Fall aufgenommen und ein Verfahren wegen des Verdachts der Geldfälschung eingeleitet. 

Hinweise erbittet die Duderstädter Polizei unter der Rufnummer 05527/98010. 

Rubriklistenbild: © dpa

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