Landkreis Eichsfeld

Flüchtlinge in Kirchohmfeld streiten: 33-Jähriger erlitt Kopfverletzung –Polizei muss schlichten

Ein Räuber soll in Kassel mit einer Waffe in Richtung seines Opfers geschossen haben. (Symbolbild)
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Wegen eines Streits in einer Gemeinschaftsunterkunft in Kirchohmfeld rückte die Polizei aus. (Symbolbild)

Weil ein Mann mit freiem Oberkörper rauchte, soll sich ein anderer beleidigt gefühlt haben. Es kam in Kirchohmfeld zu einem Streit, der eskalierte. Nun ermittelt die Polizei.

Kirchohmfeld – Zu einem handfesten Streit kam es am Donnerstag, 17. Juni, in den Abendstunden zwischen Geflüchteten in einer Gemeinschaftsunterkunft in Kirchohmfeld im Eichsfeld. Dabei erlitt ein 33-Jähriger eine Kopfverletzung.

Laut Polizei gerieten am Donnerstagabend mehrere Bewohner in einen Streit, der eskalierte, als ein 33-Jähriger mit freiem Oberkörper vor der Unterkunft rauchte. Ein 19-Jähriger, der sich hierdurch beleidigt fühlte, bat den Raucher, sich etwas anzuziehen. Anstatt der Bitte nachzukommen, soll der Mann in sein Zimmer gerannt und mit einem Messer zurückgekehrt sein.

Streit in Gemeinschaftsunterkunft in Kirchohmfeld: Mann erlitt Kopfverletzung

Schließlich mussten mehrere Streifenwagenbesatzungen die Streithähne beruhigen. Den 33-Jährigen brachten Rettungskräfte mit einer Kopfverletzung in ein Krankenhaus. Der 19-Jährige blieb offenbar unverletzt. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass der 33-Jährige das Messer nicht nutzte.

Was sich jedoch genau in der Unterkunft abgespielt hat, müssen nun die weiteren Ermittlungen zeigen. Nachdem der 33-jährige Verletzte ins Krankenhaus gekommen war, kehrte bei den Bewohnern Ruhe ein. (Bernd Schlegel)

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