142 Kilometer lange Strecke

Leine-Rhume-Hahle-Radweg im Eichsfeld: Drei Flüsse, ein Rundweg

Radweg-Präsentation: Gerold Wucherpfennig, Christel Wemheuer, Uwe Ahrends und weitere Offizielle.
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Los geht’s: Initiator Gerold Wucherpfennig, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld (Zweiter von links) weihte zusammen mit Göttingens Kreisrätin Christel Wemheuer (Fünfte von links), Katlenburg-Lindaus Bürgermeister Uwe Ahrends (Dritter von rechts) und weiteren Offiziellen vor dem Gieboldehäuser Schloss den neuen Leine-Rhume-Hahle-Radrundweg ein.

Das Eichsfeld und die angrenzenden Regionen sind um einen attraktiven Radweg reicher. Am Freitag wurde der Leine-Rhume-Hahle-Rundweg nach zweijähriger Planungs- und Umsetzungsphase offiziell eingeweiht.

Gieboldehausen – „Ziel dieses neuen Radweges war es, die vielen daran liegenden Sehenswürdigkeiten zu verbinden“, betonte Initiator Gerold Wucherpfennig, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld (HVE), der sich auch privat für die Finanzierung des Projektes eingesetzt hatte. Rund 5000 Euro seien auf einer Spendenaktion anlässlich seines 60. Geburtstages zusammengekommen. Den Löwenanteil der Gesamtkosten von 45.000 Euro hatte das Land Thüringen gestemmt (25.000 Euro, ein Großteil davon aus dem EU-Förderprogramm Leader zur Stärkung des ländlichen Raums). Den Rest teilten sich die Landkreise Göttingen und Northeim sowie der HVE (jeweils 5000 Euro).

Entlang des neuen, 142 Kilometer langen Rad-Rundweges, der von Leinefelde über Heiligenstadt , das Rittergut Besenhausen, Friedland, Göttingen, Bovenden, Nörten-Hardenberg, Northeim und Katlenburg-Lindau nach Gieboldehausen, Duderstadt, Teistungen und Worbis und zurück nach Leinefelde führt, gibt es diverse Schlösser, Museen, historische Altstädte, Burgruinen und andere Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. „Da der Weg seinem Namen entsprechend entlang der drei Flüsse Leine, Rhume und Hahle führt, hat er entsprechend wenig Steigungen“, sagte Gerold Wucherpfennig.

„Dieser Radweg passt prima in den Masterplan zukunftsfähiger Radverkehr des Landkreises Göttingen“, betonte dessen Kreisrätin Christel Wemheuer. Er sei „nicht nur eine Attraktivitäts-Steigerung der Region für Touristen, sondern auch für Berufs-Pendler, die aufs Rad umsteigen wollen“. Steffen Ahrendhold, Bürgermeister der Samtgemeinde Gieboldehausen, lobte den fortschreitenden Lückenschluss des Radwegenetzes zwischen Ländern und Gemeinden. Uwe Ahrens, Bürgermeister der Gemeinde Katlenburg Lindau, hob die Bedeutung des Ausbaus der Radwege als Bausteine für die bekannten Fernradwege hervor. „Das ist ein tolles Projekt, das uns alle eint und mit dem wir uns wunderbar nach außen darstellen können“, sagte er. Weitere Infos gibt es hier. (Per Schröter)

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