52-Jährige wurde untersucht

Vermisste aus dem Eichsfeld ist wieder da: Sie ist wohlauf

Ein Polizeifahrzeug
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Die Polizei suchte nach einer Frau. Jetzt ist sie wieder da. (Symbolbild)

Die Polizei suchte nach einer Frau aus dem Eichsfeld. Jetzt ist die Vermisste wieder da und wohlauf.

Die seit Dienstag aus Arenshausen vermisste 52-jährige Frau wurde am späten Mittwochabend wohlbehalten im Eichsfeld aufgefunden. Das meldete die Polizei am Donnerstag in den Morgenstunden.

Sie wurde sofort medizinisch untersucht. Wo sich die Frau in den letzten zwei Tagen aufgehalten hat, ist nach Angaben der Beamten Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die eingegangenen Hinweise.

Erstmeldung vom 2.12.2020, 18.30 Uhr - Die Polizei bittet um Hilfe bei der Suche nach einer 52 Jahre alten Frau aus dem Eichsfeld. Sie ist seit Dienstag vermisst und benötigt womöglich Hilfe.

Arenshausen - Im Eichsfeld (Thüringen) wird eine 52-jährige Frau vermisst. Die Polizei schließt nicht aus, dass sie sich in einer hilflosen Lage befindet. Sie war seit Dienstag nicht mehr gesehen worden. Sie verließ ihr gewohntes Umfeld und ist seitdem verschwunden. Das berichtet die Polizei.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich die 52-Jährige in einer hilflosen Lage befindet, sucht die Polizei nach ihr.

Vermisst: Wer hat die Frau gesehen?

Möglicherweise ist die Gesuchte mit ihrem silberfarbenen Renault Clio unterwegs.

Die Beamten fragen nun: Wer hat Mona Müggenburg gesehen oder kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Wem ist der silberfarbene Renault Clio aufgefallen? Hinweise erbittet die Polizei in Heiligenstadt unter Tel. 03606/6510. (Bernd Schlegel)

Jüngste Vermisstenfälle in Hessen

Zuletzt endete eine Vermisstenmeldung in Fulda tragisch. Ein Kleinkind wurde leblos in der Fulda gefunden. Am 13. November wurde in Bad Salzschlirf (Kreis Fulda) eine Jugendliche als vermisst gemeldet und kurze Zeit später wieder gefunden.*Hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Netzwerks

Vermisst in Deutschland

Als vermisst gelten in Deutschland Erwachsene, wenn sie ihr gewohntes Lebensumfeld verlassen haben, nicht auffindbar sind und für sie eventuell eine Gefahr besteht. Vermisste Personen werden im Computer „Informationssystem der Polizei“ (INPOL) eingetragen. Wenn sicher ist, dass die Person in Gefahr ist oder sich nicht selbst helfen kann, werden Suchmaßnahmen, beispielsweise mit Hubschraubern und Suchhunden eingeleitet. Dabei arbeiten oft auch Dienste wie das Deutsche Rote Kreuz oder das Technische Hilfswerk mit.

Täglich gibt es rund 200 bis 300 neue Vermisstenfälle in Deutschland, ebenso viele werden wieder als gelöst eingestuft. Rund 9.200 Menschen gelten in Deutschland am 01.03.2020 als vermisst. Rund die Hälfte der Fälle löst sich innerhalb einer Woche. Innerhalb eines Monats werden 80 Prozent der Vermissten gefunden. Nur 3 Prozent bleiben länger als ein Jahr vermisst. Das zeigt die Statistik des Bundeskriminalamtes zu Vermissten. Sollte eine Person nicht gefunden werden, läuft die Fahndung 30 Jahre lang weiter.*Hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Netzwerks

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