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Wanderung zur Erinnerung an Grenzabriegelung im Eichsfeld

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Von: Bernd Schlegel

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Grenzlandmuseum Teistungen: Blick auf die Anlage am ehemaligen Grenzstreifen.
Grenzlandmuseum Teistungen: Blick auf die Anlage am ehemaligen Grenzstreifen. (Archivbild) © Arne Immanuel Bänsch/dpa

Eine besondere Wanderung zur Erinnerung an die Grenzabriegelung vor 70 Jahren wird an diesem Sonntag (29.05.2022) im Eichsfeld angeboten.

Duderstadt – Vor 70 Jahren hat die DDR ihre innerdeutliche Grenze abgeriegelt. Daran erinnert am Sonntag, 29. Mai, eine Wanderung, die am Gut Herbigshagen bei Duderstadt beginnt.

Dazu laden die Heinz Sielmann Stiftung und das Grenzlandmuseum Eichsfeld ein. Beginn ist um 11 Uhr. Bei der vierstündigen Exkursion werden die historischen Hintergründe auf der Strecke sowie ökologische Themen zum heutigen Grünen Band erklärt. Im Teilnehmerbeitrag von sieben Euro für Erwachsene (fünf Euro für Kinder bis zwölf Jahre) sind der Eintritt ins Grenzlandmuseum sowie der Rücktransport zum Gut Herbigshagen enthalten. Für die Wanderung ist eine Voranmeldung per Mail erforderlich.

Für eine lebendige Erinnerungskultur sei die frühere innerdeutsche Grenze ein besonders geeigneter Ort, sagte die thüringische Kulturstaatssekretärin Tina Beer. Ein Leben in Freiheit und Demokratie sei nicht selbstverständlich. Neben der Wanderung sind bis November weitere Aktionen geplant.

Im Mai 1952 begann die Deutsche Demokratische Republik, ihre Grenze zur Bundesrepublik außerhalb Berlins abzuriegeln. Die ehemalige innerdeutsche Grenze ist insgesamt rund 1400 Kilometer lang.

Anmeldung per E-Mail an bildungsstaette@grenzlandmuseum.de Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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