Bauarbeiten in der Innenstadt

Einkaufsmeile Groner Straße in Göttingen in neuem Chic

Anlässlich der Eröffnung der komplett ober und unter der Erde sanierten Groner Straße bugsierte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (rechts stehend) mit einem Kranwagen ein neues Spielgerät an seinen Platz. Foto: Schröter

Göttingen. Drei Monate früher als geplant wurden die Umbauarbeiten in der Groner Straße beendet. Am Mittwoch wurde sie von Oberbürgermeister Köhler wieder freigegeben.

2,7 Millionen Euro hat die Stadt in den Ausbau des zwischen Papendiek und Nikolaistraße liegenden Straßenabschnittes investiert. Dabei wurden neue Versorgungsleitungen verlegt (Kosten: 1,2 Millionen Euro), Regen- und Schmutzwasserkanäle erneuert, die Gehwege mit Striegauer Granit gepflastert und die Straße mit hellem Asphalt versehen.

Abstellplätze für Fahrräder

Darüber hinaus wurden vier neun Sitzbänke installiert, vier Spielgeräte, Abstellplätze für 88 Fahrräder sowie zwei Buswartehäuschen mit Busbord. Außerdem wurde die Straßenbeleuchtung erneuert.

„Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen und passt zum neuen Erscheinungsbild der Innenstadt, an dem wir seit 2004 arbeiten“, betonte Köhler. Sein Dank ging an die Planer und die ausführenden Firmen, die durch hervorragende Zusammenarbeit dafür gesorgt hätten, dass der Straßenabschnitt bereits nach zehn anstatt der erwarteten 13 Monate wieder eröffnet werden konnte. „Wir haben mit der Entscheidung für die Groner Straße und damit für die südliche Innenstadt genau das Richtige getan“, betonte Köhler. „Hier war das Engagement der Stadt nötig und ich bin froh, dass man meinem Vorschlag gefolgt ist.“ Er sei dankbar, dass man vor Ort so viel Verständnis für die Notwendigkeit dieser Arbeiten gezeigt hat. „Und das, obwohl das für Viele mit manchen Einschränkungen verbunden war“, sagte Köhler.

Sofort nach Beendigung der Arbeiten in der Groner Straße ging der 2004 begonnene City-Umbau in die nächste Phase. Dabei stehen Umbauarbeiten im östlichen Teil der Roten Straße und anschließend im südlichen Abschnitt der Jüdenstraße auf dem Programm.

„Unsere Innenstadt soll attraktiv bleiben für alle, die hier wohnen, arbeiten, einkaufen oder einfach nur bummeln“, sagte Rolf-Georg Köhler.

Gleichwohl gab es während der Bauarbeiten immer wieder Unmut über die Ausgestaltung und das neue Outfit der „Groner“. Ein Kritikpunkt: Die einstige Allee wirkt heute karg und langweilig.

Die Stadt investierte seit Beginn der Bauarbeiten in der Innenstadt vor 13 Jahren insgesamt rund 25,5 Millionen Euro. Dafür wurden bislang mehr als 33 000 Quadratmeter Wege- und Straßenflächen umgebaut sowie über neun Kilometer Kanäle neu verlegt. (per/tko)

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