ASB ist mit Betreuungszug in Lüneburg vor Ort

Elbe-Flut: Helfer aus Uni-Stadt im Dauereinsatz

Im Bereitschaft: Die ASB-Aktiven aus Göttingen sind bei Lüneburg eingesetzt. Foto: nh

Göttingen/Lüneburg. Die Aktiven des Ortsverbandes Göttingen-Stadt im Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sind weiterhin in der Region Lüneburg im Hochwassereinsatz. Derzeit sind die Helfer im Einsatzabschnitt Scharnebeck stationiert und stehen für mögliche Evakuierungen in Bereitschaft.

Momentan halten die Deiche. Deshalb hat die Einsatzleitung Evakuierungen noch nicht angeordnet, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Falle eines Deichbruchs müssen die Aktiven mit einer Notfallevakuierung rechnen. Dann bleibt nur ein kurzes Zeitfenster von etwa fünf Stunden für eine Räumung.

Personell und materiell ist die Betreuungseinheit gut aufgestellt: In einer Turnhalle können vorübergehend 250 Menschen übernachten. Die Feldbetten sind bereits aufgebaut.

Fünf Einsatzkräfte aus Göttinger sind im „Küchenmodul“ in Amt Neuhaus tätig, um die dortigen ASB-Einheiten zu unterstützen. Dort werden pro Mahlzeit 2000 Portionen ausgegeben. Weiterhin versorgen einige Helfer die Einsatzkräfte an den Sandsackfüllstationen. Bei kleineren Verletzungen leisten sie dort Erste Hilfe.

Der Einsatzleitwagen des ASB ist als Abschnittsleitung im Bereich Scharnebeck im Dauereinsatz. Von hier aus werden alle Kräfte koordiniert, Einsatzbefehle weitergegeben und Lageberichte nach außen verschickt. Marco Woltermann, Leiter der ASB-Katastrophenschutzeinheit, spricht von einer ruhigen, aber angespannten Lage.

Um die Aktiven zu schonen, werden regelmäßig Helfer von Göttingen nach Lüneburg und zurück gefahren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte präzise und konzentriert arbeiten können. Wann die Katastrophenschutzeinheit nach Göttingen zurückkehrt, ist derzeit noch unklar. (bsc)

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