Empfang: Stadt erinnert an Sängerin Barbara

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Empfang: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (mit Kette) mit Barbaras Neffen Bernard Serf, und der Vorsitzende des Vereins „Barbara Perlimpinpin“, Martine Worms (links daneben) während der gut besuchten Feierstunde im Alten Rathaus. Foto: Schröter

Göttingen. Genau 50 Jahre ist es her, dass die 1997 verstorbene französische Sängerin Barbara das Göttingen-Lied schrieb und die Gänselieselstadt damit bekannt machte. Anlässlich eines dreitägigen Veranstaltungsprogramms zur Erinnerung an diesen Jahrestag gab die Stadt Göttingen einen Empfang im Alten Rathaus, an dem auch der Neffe Barbaras, Bernard Serf, und die Vorsitzende des Vereins „Barbara Perlimpinpin“, Martine Worms, teilnahmen.

„Barbara war eine große Frau und eine einzigartige Künstlerin“, betonte Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer. Ihr Göttingen-Lied sei eine Liebeserklärung voller Harmonie und Melancholie an eine Stadt gewesen, wie man sie sich schöner nicht vorstellen könne. Außerdem habe sie damit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Frankreich und Deutschland geleistet. „Dieses Lieb hat einen Weg in die Herzen der Menschen und dort einen festen Platz gefunden“, meinte Meyer.

Ihre Dankbarkeit hatte die Stadt bereits 1988 gezeigt, als sie der berühmten Sängerin die Göttinger Ehrenmedaille verlieh und eine Straße nach ihr benannte. „Barbara war eine nachdenkliche und engagierte Frau, die wir zutiefst bewundert haben“, sagte der Oberbürgermeister. Sein Dank ging abschließend an das Junge Theater Göttingen, das Kino Lumiere und die Deutsch-Französische Gesellschaft Göttingen, die gemeinsam die dreitägige „Hommage an Barbara“ veranstaltet haben. (per)

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