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EAM-Gebäude: Ende der Leere in Sicht?

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Zukunft noch immer ungewiss: Das EAM-Gebäude an der Kasseler Landstraße in Göttingen. Über einen Teil des Grundstücks verhandelt die E.on momentan mit Edeka Melsungen. © Foto: Ketteritzsch

Göttingen. Noch immer herrscht gähnende Leere im ehemaligen Bürogebäude des Energieversorgers E.on Mitte in Göttingen. Für das Hochhaus an der Kasseler Landstraße hat sich noch immer kein Käufer gefunden.

Doch möglicherweise nutzt bald Edeka Melsungen einen Teil der Grundstücksfläche. Es liefen Gespräche, sagte der Sprecher von E.on Mitte, Günther-Michael Birmes, auf Anfrage der HNA. Von einem Komplettverkauf ist die Eigentümerin E.on Mitte vorerst abgerückt.

Seit 2004 war das Paket im Angebot. Mehrere Gespräche in den vergangenen Jahren hatten zu keinem Ergebnis geführt. So hatten sich auch die Pläne, eine private Kindertagesstätte, eine Grundschule sowie eine Shrimps-Zucht in dem Gebäude einzurichten, zerschlagen.

Mittlerweile spricht die Firma davon, die Räume zu vermieten, sollte kein Käufer den Komplex haben wollen. Zum Haupthaus mit 2500 Quadratmetern Bürofläche gehört auch ein 28 000 Quadratmeter großes Grundstück.

Seit 2006 völliger Leerstand

Aus dem auffällig an der Kasseler Landstraße liegenden Hochhaus sind 2006 die letzten Mieter ausgezogen und seitdem steht es völlig leer.

Mit Edeka Melsungen verhandele man nun über einen etwa 17 000 Quadratmeter großen Grundstücksteil. „Das ist gut die Hälfte des Gesamtgrundstücks“, erklärte E.on-Sprecher Birmes. Auf dem Gelände stehe momentan noch eine Lkw- und Lagerhalle. Edeka will an dem Standort des ehemaligen Herkules-Einkaufsmarktes einen Markt errichten.

In das „EAM-Gebäude“ selbst will die Eon. Mitte investieren, „um den Leerstand möglichst bald zu beenden“, so Birmes.

Büro- oder Praxisräume

Im Gebäude könnten Mieter Büroräume oder Praxisflächen einrichten. „Aber auch eine andere Nutzung ist in Abstimmung mit der Stadt Göttingen denkbar“, sagte der Sprecher.

In der Innenaufteilung sei das Hochhaus, dessen Wert auf sieben Millionen Euro geschätzt wurde, sehr flexibel.

E.on Mitte selbst benötigte den Glas-Stahl-Bau nach Gründung der Regio-Niederlassungen 2004 nicht mehr und mietete neue Räume bei den Stadtwerken Göttingen an.

Von Elisa Schubert

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