Entspannung im Wald: Doktorandin sucht Freiwillige

Pause im Wald: Viele finden dort Entspannung. Das soll jetzt wissenschaftlich überprüft werden. Foto: dpa

Göttingen. Ob man sich im Wald entspannen kann, das soll eine Untersuchung unter Beweis stellen. Dafür werden noch Freiwillige gesucht.

„Alle denken immer, durch den Aufenthalt im Wald entspannt man automatisch. Das ist aber wissenschaftlich bislang nur unzureichend bewiesen“, sagt die Kathrin Meyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorantin an der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Uni Göttingen , die bei dem Projekt mit den Landesforsten zusammenarbeitet.

Die 35-Jährige plant dazu eine Studie. Zentraler Bestandteil ist ein Experiment, bei dem Probanden mit einem Messgerät durch den Wald spazieren und dabei untersucht werden. Mit dem Gerät werden die Leitfähigkeit der Haut sowie die Herztätigkeit (EKG) bestimmt.

Der Test soll am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Juli, jeweils von 8 bis 19 Uhr stattfinden. Für jede Testperson ist an einem der beiden Tage eine vier- bis fünfstündige Untersuchung eingeplant.

Der Test besteht aus zwei Teilen: So wird es neben dem Waldspaziergang auch einen Gang durch die Göttinger Innenstadt geben. Damit sollen die Unterschiede zwischen den Situationen in der Stadt und im Grünen optimal herausgearbeitet werden.

Für die Probanden entstehen keine Kosten. Sie bekommen am Ende der Studie eine individuelle Auswertung.

Katharina Meyer sucht insbesondere Männer über 30, die Nichtraucher sind und keine Herzprobleme haben: „Nur so ist eine maximale Vergleichbarkeit gewährleistet.“ (bsc) Foto: bsc

Kontakt: Forstwissenschaftliche Fakultät der Universität Göttingen, Katharina Meyer, Tel. 0551/39-33754, E-Mail: katharina.meyer@forst.uni-goettingen.de

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