Sondierungen gehen weiter

Entwarnung bei drei weiteren Blindgänger-Verdachtspunkten in Göttingen

Hier wird ab Montag sondiert: Am und unter dem Kulturzentrum an der Godehardstraße könnten Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen.
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Hier wird ab Montag sondiert: Am und unter dem Kulturzentrum an der Godehardstraße in Göttingen könnten Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen.

Das sind erneut gute Nachrichten: Der Bombenverdacht bei weiteren drei Punkten westlich der Leine in Göttingen hat sich in nicht bestätigt. Dort liegen also keine Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Göttingen – Das gab die Göttinger Stadtverwaltung am Freitag bekannt. „Drei weitere Punkte können wir nun ausschließen, von ihnen geht keine Gefahr aus. Das gilt somit für alle sechs bislang sondierten Verdachtspunkte“, fasst Christian Schmetz, Erster Stadtrat und Einsatzleiter, das Ergebnis der bisherigen Untersuchungen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) und das Spezialunternehmen Schollenberger zusammen.

In der kommenden Woche beginnt die Überprüfung von zwei weiteren Verdachtsbereichen am Kulturzentrum an der Godehardstraße. Ein Punkt liegt auf einer Freifläche, der zweite Punkt unter dem Gebäude.

Da die Sondierungen dort aufwendiger als bei den bisher untersuchten Verdachtspunkten ist, sind für die Arbeiten ein Zeitraum von bis zu zwei Wochen vorgesehen. „Während der Sondierung darf sich niemand außer den Einsatzkräften im Gebäude des Kulturzentrums aufhalten. Für die derzeitigen Nutzer ist alles veranlasst, wir haben im gemeinsamen Austausch Lösungen für eine alternative Bleibe gefunden“, macht Einsatzleiter Schmetz deutlich. Zu den Nutzer gehören beispielsweise die Kita des Vereins Kinderhaus, das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) sowie einige Musiklehrer.

Die Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gehen aufgrund neuer Informationen seit Mitte September davon aus, dass westlich und östlich der Leine (Godehardstraße, Blümchenviertel und Schützenplatz) mehr als 80 Verdachtspunkte auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht werden müssen. Jeder einzelne Punkt muss sondiert werden, um herauszufinden, ob dort tatsächlich ein Blindgänger liegt. Ein Stab unter der Leitung des Ersten Stadtrats Christian Schmetz sowie dem Leiter der Göttinger Berufsfeuerwehr, Dr. Martin Schäfer, koordiniert die Untersuchungen. Weitere Informationen zur Lage kann man unter der Adresse goe.de/bombenverdacht im Internet abrufen. (Bernd Schlegel)

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