Drohne brachte Retter auf die Spur

Erfolgreicher Einsatz mit Drohne: 13-Jähriger im Harz aus dunklem Wald gerettet

Polizisten und Rettungssanitäter starten ein Drohne mit Wärmebildkamera, um einen 13-Jährigen im Harz zu suchen. Der Junge hatte sich verlaufen und konnte so unverletzt gefunden werden.
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Polizisten und Rettungssanitäter starten ein Drohne mit Wärmebildkamera, um einen 13-Jährigen im Harz zu suchen. Der Junge hatte sich verlaufen und konnte so unverletzt gefunden werden.

Ein 13-Jähriger hatte sich im Harz (Niedersachsen) verlaufen. Eine Drohne half den Rettern bei der Suche nach dem Jungen. Hundeführer hörten seine Hilferufe.

  • 13-jähriger Junge hatte sich im Harz (Mittelgebirge, Niedersachsen) verlaufen
  • Drohne brachte Retter auf die Spur des Jungen
  • Hundeführer hörten Hilferufe

Bevor der Akku seines Handys den Geist aufgab, konnte er am Mittwochnachmittag gerade noch die Polizei Clausthal-Zellerfeld verständigen, wie die Polizei aufFacebook mitteilte. Weil der Jugendliche beim Notruf aber nur ungenaue Ortsangaben machte, bat die Polizei die Bergwacht um Verstärkung, die unter anderem mit einer Drohne mit Wärmebildkamera anrückte.

Drohne gehört der Bergwacht

Hundeführer der Polizei hörten schließlich aus einiger Entfernung Hilferufe. Mit der Drohne der Bergwacht wurde der Junge dann gefunden. Er wurde ambulant untersucht, konnte aber unverletzt seiner Mutter übergeben werden.

Im November bei Rosdorf: Drohne schaffte Übersicht bei Bombensprengung

Ein kleines Fluggerät spielte Mitte November vergangenen Jahres auch bei der Sprengung einer Weltkriegsbombe bei Rosdorf eine wichtige Rolle: eine Drohne, die hochauflösende Bilder lieferte, wie  hna.de* berichtet.

Schon vor dem eigentlichen Entschärfung waren aktuelle Luftaufnahmen mit der Drohne gemacht worden, die dann in die Pläne des Einsatzes (zum Beispiel zur Festlegung der Absperrpunkte) einflossen. Gerade bei einem Gewerbegebiet, bei dem alle paar Wochen neue Gebäudeteile entstehen, ist das wichtig.

Zwar kann man bei Google-Maps ebenfalls Luft- beziehungsweise Satellitenaufnahmen abrufen, aber die können unter Umständen schon mehrere Jahre alt sein. Die Gemeindefeuerwehr kann ein solches Gerät nun offiziell anschaffen.

Drohne wäre bei Gefahrstoffeinsatz Ende 2014 bei Rosdorf sinnvoll gewesen

Rosdorfs Gemeindebrandmeister Martin Willing nennt als Beispiel für weitere Einsatzmöglichkeiten den Gefahrstoffeinsatz kurz vor Weihnachten 2014 auf der Autobahn 7 bei Rosdorf, wie hna.de* berichtet. Damals war ein Lastwagen mit Rattengift verunglückt. Danach war es schwierig, einen Überblick über das genaue Geschehen zu bekommen.

von Bernd Schlegel und lni

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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