Uni erhält Geld für Göttingen Campus und vier Forschungsverbünde

Erfolgreich im Werben um Fördergeld: Die Universität Göttingen, hier das Auditorium am Weender Tor. Foto: Kopietz

Göttingen. 6,6 Millionen Euro gehen vom Land Niedersachsen an sechs Projekte in Forschungsverbünden und in ein Standortkonzept von Hochschulen, fünfmal partizipiert die Uni Göttingen von dem Fördergeld.

Das kommt aus dem Wettbewerb „Spitzenforschung in Niedersachsen“, bei dem sich die Universität Göttingen mit fünf Anträgen beworben hatte und letztlich erfolgreich war.

„Wir begrüßen, dass das Land Niedersachsen seine Hochschulen bei ihren Vorbereitungen auf die für 2017 geplante Bund-Länder-Initiative, das Nachfolgeprogramm der Exzellenzinitiative, unterstützt und freuen uns über die Bewilligung“, sagte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel.

Die Förderung des Standortkonzepts und der vier Forschungsverbünde wertet Beisiegel als „einen Erfolg des gesamten Göttingen Campus“. „Gemeinsam haben wir hier vor Ort den Göttingen Campus in langjähriger, bewusst gestalteter Zusammenarbeit aufgebaut. Unsere Partnerschaft beruht unter anderem auf gemeinsamen Interessen, räumlicher Nähe und Vertrauen.“

Das Geld der gemeinsamen Ausschreibung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung stammen aus dem Niedersächsischen „Vorab“.

Folgende Forschungsverbünde gekommen somit vermutlich jeweils mehr als 900.000 Euro, die genauen Beträge waren am Dienstagabend noch nicht bekannt:

• „The Making and the Unmaking of the Religious“,

• „Primate Cognition – From Information Integration to Decision Making“,

• „Functional Principles of Living Matter: Life at the Nanoscale“,

• „Physics to Medicine“.

Das ebenfalls geförderte Standortkonzept „Göttingen Campus“ beschreibt die gemeinsamen Aktivitäten, Netzwerke und Projekte der Partnereinrichtungen sowie die geplante Entwicklung in den vier Handlungsfeldern Forschungsinfrastruktur, Informationsinfrastruktur, Forschungsorientierte Lehre und Nachwuchsförderung/akademische Personalentwicklung.

Der Göttingen Campus wird auch die Kooperationen mit anderen Hochschulen in Niedersachsen weiter ausbauen, teilt die Universität Göttingen mit. (pug/tko)

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