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Erste Einblicke: Zweites Freigeist-Hotel in Göttingen öffnet Anfang Juli

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Von: Bernd Schlegel

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Das neue Freigeist-Hotel Göttingen-Nord: Es wird zum 1. Juli offiziell eröffnet und ist auf dem ehemaligen Sartorius-Gelände an der Weender Landstraße zu finden.
Das neue Freigeist-Hotel Göttingen-Nord: Es wird zum 1. Juli offiziell eröffnet und ist auf dem ehemaligen Sartorius-Gelände an der Weender Landstraße zu finden. © Hubert Jelinek

Ein zweites Freigeist-Hotel öffnet Anfang Juli seine Pforten in Göttingen. Die Gäste dürfen sich auf ein innovatives Konzept freuen.

Göttingen – Mit einem innovativen Konzept will das neue Hotel Freigeist Göttingen-Nord Gäste locken. Offizieller Start des zweiten Hotels der Gruppe in der Uni-Stadt ist am 1. Juli. Das wurde in dieser Woche bekannt.

Seit einigen Tagen läuft der Endspurt in allen Bereichen des Hotels im Sartorius-Quartier: Mehr als 20 Zulieferer bringen Ausstattung, wie Möbel, Betten oder Kissen. Schließlich sollen alle 123 Zimmer im Hotel und alle 114 Appartements im „Freigeist Homes“ von Anfang an einladend sein.

Bildergalerie: So sieht es im neuen Freigeist-Hotel in Göttingen aus

Gerade bei der Einrichtung setzt Georg Rosentreter, Chef der Freigeist & Friends GmbH, auf besondere Akzente. So werden ehemalige Flugfeldlampen die Toilettenbereiche zieren. Außerdem werden alte Industrielampen den Innenräumen ein spezielles Ambiente geben. Als Weinkühler kommen alte Eimer zum Einsatz. Das Stichwort lautet „Upcycling“, also die Wiederverwertung von gebrauchten Materialien. „Alles, was wir schön fanden, haben wir gekauft, und jetzt suchen wir dafür einen Platz“, sagt Rosentreter, der in mehreren europäischen Ländern für die Einrichtung unterwegs war. Auf abgehängte Deckenkonstruktionen wird in dem Hotelneubau verzichtet. Sie sind schlicht schwarz gespritzt. Stattdessen setzt das neue Freigeist-Hotel bei der Gestaltung auf das „Industrie-Design“, bei der Besucher die Technik durchaus sehen kann, gesetzt. Das neue Hotel nimmt damit den früheren Sartorius-Standort als Thema auf. Dadurch ergeben sich spannende Ein- und Ausblicke.

Blick in ein Beispielzimmer: Insgesamt gibt es sechs Unterkunftskategorien.
Blick in ein Beispielzimmer: Insgesamt gibt es sechs Unterkunftskategorien. © Hubert Jelinek

Ein Standard-Doppelzimmer (ab etwa 100 Euro) bietet 24 Quadratmeter Platz. Die Gäste können aus insgesamt sechs Zimmerkategorien wählen – und sich auch für die „Sundeck Loftsuite“ mit etwa 50 Quadratmetern und eigener Terrasse samt Blick über Göttingen entscheiden.

Den schönsten Ausblick auf die Uni-Stadt gibt es von der Sky-Bar samt großer Terrasse auf dem Dach des Hotels. Dort können sich bis zu 100 Gäste treffen. Der Blick kann dabei von Bovenden im Norden, über das Ostviertel, das Stadtzentrum bis zum Groner Holz schweifen.

Blick in die Weights & Measures-Bar: Dort werden die Cocktail-Zutaten abgewogen, wie Georg Rosentreter, Chef der Freigeist-Hotelgruppe, berichtet.
Blick in die Weights & Measures-Bar: Dort werden die Cocktail-Zutaten abgewogen, wie Georg Rosentreter, Chef der Freigeist-Hotelgruppe, berichtet. © Hubert Jelinek

Das Industrie-Thema wird auch in der Weights & Measures-Bar im Erdgeschoss aufgenommen. Dort werden die Zutaten für die Cocktails nicht in Zentiliter abgemessen, sondern abgewogen. In den Eigen-Kreationen werden Spirituosen aus den Ländern zwischen Italien und Israel zu finden sein.

Im Restaurant „East of Italy“ mit 100 Plätzen gibt es levantische Küche kombiniert mit italienischen und mediterranen Gerichte sowie neapolitanischer Pizza aus einem 500 Grad Celsius heißen Ofen. Außerdem gibt es eine Quartiersküche, in der Hotelgäste und Anwohner gemeinsam kochen können. Passende Delikatessen gibt es in einem Feinkost-Laden.

Gleich neben dem Hotel sind die 114 „Freigeist Homes“-Appartements zu finden. Sie sind komplett eingerichtet und für Gäste gedacht, die beispielsweise für einige Wochen oder ein halbes Jahr ein vorübergehendes Zuhause mit Komfort benötigen. (Bernd Schlegel

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