Spende an Tschernobyl Kinderhilfe aus Hann. Münden

Rotary-Club: 12.400 Euro für zehn Aktionen

Mit breitem Lächeln: Die Begünstigten von zehn Organisationen gemeinsamen mit Vorstandsmitgliedern des Rotary-Clubs Hann. Münden Göttingen Foto: Hühne

Göttingen/Hann. Münden. Mit Spenden in Höhe von 12 400 Euro bereiteten die Mitglieder des Rotary Clubs Göttingen-Hann. Münden den Vertretern von zehn gemeinnützigen Organisationen, die zum Teil international agieren, am Dienstag eine große Freude.

Weitere 8 000 Euro spendete der Verein an internationale Hilfsprojekte der Rotarier. Im Freizeit In begrüßte Club-Präsident Joachim Bekedorf die Gäste, die ihre Projekte in kurzen Ansprachen vorstellten.

Den Anfang machte Ingrid Rathgeber aus Hann. Münden, die für ihren Verein Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl 1500 Euro bekam. Rathgeber kümmert sich seit 20 Jahren um krebskranke und verwaiste Kinder in der betroffenen Region in Weißrussland. Von ihren Reisen bringt sie in jedem Jahr 35 Kinder für einen Verwöhnurlaub nach Deutschland mit. Im März wolle sie wieder nach Weißrussland reisen, da könne sie das Geld gut für Projekte vor Ort nutzen, erklärte Rathgeber. Auch der Verein Menschen im Schatten wurde für seinen Einsatz mit psychisch Erkrankten in der Asklepios-Fachklinik, mit 500 Euro bedacht. Weitere Projekte, die vom Verein eine Spende bekamen, sind die Neue Arbeit Brockensammlung für die Nachsorge von Schwervermittelbaren, die Telefonseelsorge und der Multiple Sklerose Förderkreis Göttingen.

Auch Projekte von Schulen und die Schüler-Lesetage fielen nicht unter den Tisch und wurden mit bis zu 1300 Euro bedacht. Als besonders bemerkenswert lobten die Anwesenden den Einsatz der 21-jährigen Elisa Klement. Sie verbrachte ein Weltwärts-Jahr in Südafrika, wo sie den 14-jährigen David Leon kennenlernte. Der Junge bekam ein Stipendium für ein Sportinternat. 750 Euro fehlten jedoch, die die Familie aus eigener Tasche aufbringen musste. Elisa Klement entschied sich zu helfen und sammelte in Deutschland Spenden für den Jungen. „Mittlerweile geht er auf die Sportschule und macht sich dort sehr gut“, berichtet die junge Wohltäterin. Aus Bremen war der Arzt Klaus Eckert angereist, um einen Scheck für den Aufbau eines Gesundheitszentrums in Nepal entgegenzunehmen. (sjh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.