Ex-Piloten im Forschungsflieger

Frühere Starfighterpiloten besichtigten Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt
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„Klassentreffen“ im Göttinger Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt: Die ehemaligen Bundeswehrpiloten besichtigten unter anderem das Forschungsflugzeug Dornier 728.

Göttingen. Ein „Klassentreffen“ der besonderen Art gab es jetzt am Deutschen Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt in Göttingen (DLR). Zehn frühere Bundeswehr-Piloten, die 1967 gemeinsam ihre zweijährige Fliegerausbildung in Texas absolviert hatten, besichtigten die Stätte, in der einst die Grundlagen der deutschen Luftfahrtforschung gelegt wurden.

Initiator des Treffens war der Göttinger Gunther Ziegler. Der frühere Pilot hatte in monatelanger Recherche die Email-Adressen seiner einstigen Mitstreiter in ganz Deutschland ausfindig gemacht. „Obwohl wir uns teilweise 40 Jahre nicht gesehen haben, haben wir uns alle wieder erkannt“, freut sich Ziegler. „Wir waren damals die letzte Fliegerstaffel, die nur aus deutschen Teilnehmern bestand.“ Die Hälfte der in den USA ausgebildeten Luftwaffenpiloten flog anschließend den Starfighter, die anderen die „G 91“ . Ein Flugzeug dieser Bauart ist heute noch auf dem Gelände der Göttinger Firma Resebeck zu sehen.

DLR-Pressesprecher Jens Wucherpfennig erläuterte den Ex-Piloten die Göttinger Pionierleistungen auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrtforschung und stellte ihnen die aktuellen Entwicklungen vor. Bei ihrem Rundgang besichtigten die einstigen Berufsflieger unter anderem die Windkanäle und die Halle mit dem Forschungsflugzeug Dornier 728. Die Gäste waren beeindruckt und begeistert: „Wir sind zwar schon viele Flugzeuge geflogen, aber woher die ganze Technik kommt, wusste keiner von uns im Detail.“ (pid)

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