Herzinsuffizienz-Assistenten beenden Ausbildung

Trotz Pandemie: Uni-Klinik bildet in Göttingen Experten für Herzinsuffizienz aus

Während der Live-Übertragung in der UMG Göttingen sitzen vor dem Bildschirf: von links Dr. Birgit Gerecke (Oberärztin Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, UMG), Dr. Kristian Hellenkamp (Oberarzt Klinik für Kardiologie und Pneumologie, UMG) und Anja Eckermann (DGK-zertifizierte Heart Failure Nurse, UMG).
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Ausbildung heute: Während der Live-Übertragung in der UMG Göttingen. von links: Dr. Birgit Gerecke (Oberärztin Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, UMG), Dr. Kristian Hellenkamp (Oberarzt Klinik für Kardiologie und Pneumologie, UMG) und Anja Eckermann (DGK-zertifizierte Heart Failure Nurse, UMG).

An den Uni-Kliniken In Göttingen und Würzburg wurden virtuell die ersten spezialisierten Herzinsuffizienz-Assistenten ausgebildet - auch während der Pandemie.

Göttingen - Über das Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) am Uni-Klinikum Würzburg absolvierten 61 Interessierte die Fortbildung zum Herzinsuffizienz Assistenten erfolgreich, in Würzburg waren es 23 in Göttingen 38.

„Die Versorgung herzinsuffizienter Patienten ist in vielerlei Hinsicht äußerst komplex und nur im interdisziplinären Ansatz zu bewältigen. Es ist naheliegend, für diese anspruchsvolle Tätigkeit speziell ausgebildetes Personal einzusetzen. Diese Fortbildung leistet hierzu einen wichtigen Beitrag“, sagt Prof. Dr. Stefan Störk, Kursleiter im Zentrum für Herzinsuffizienz in Würzburg.

Etwa die Hälfte der Kursinhalte wurde in Form von webbasierten Live-Vorlesungen vermittelt. „Hier sorgten Kleingruppen und interdisziplinäre Lehrformate für Abwechslung. Die andere Hälfte des e-Learnings bestand aus Lehrvideos, Patienteninterviews und Fallbearbeitungen. Dieses Format ermöglichte den Teilnehmern zeitunabhängiges und flexibles Lernen“, sagt Dr. Kristian Hellenkamp, Kursleiter aus der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der UMG.

Jeder Kurs umfasste insgesamt 32 Unterrichtsstunden, die auf vier Module mit jeweils acht Unterrichtsstunden aufgeteilt sind. Am Ende des Kurses erfolgte eine Wissensstandabfrage.

„Ich danke allen für das Engagement bei der Planung und Umsetzung. Dank der flexiblen Organisation konnte das Kursangebot trotz der Corona-Pandemie stattfinden“, sagt Prof. Dr. Ingo Kutschka, Direktor der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie in der UMG.

Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, Direktor der Klinik für Kardiologie und Pneumologie und Vorsitzender des Herzzentrums der UMG, ergänzt: „Qualifiziertes Personal ist die Grundlage für eine Patientenversorgung auf hohem Niveau. Ich freue mich daher sehr, dass unser Herzzentrum zu den Vorreitern gehört, die dieses Format erfolgreich online umsetzen konnten und gratuliere allen Absolventen herzlich.“ (Carolin Eberth)

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