Fachtagung in Göttingen: Drogen und Fahrtüchtigkeit

Hatten vorbildliche Werte unter der 0,5-Promille-Grenze: Der Leiter der Staatsanwaltschaft Stefan Stutenroth (links) und Göttingens Polizeipräsident Uwe Lührig. Foto: pid

GÖTTINGEN. Alte und neue Drogen im Lichte der Fahrtüchtigkeit: Mit diesem Thema beschäftigte sich kürzlich eine Fachtagung im Landgericht Göttingen.

Zahlreiche Richter, Staats- und Amtsanwälte und Polizeibeamte nahmen teil. Eingeladen hatten der Vorsitzende der Landessektion Niedersachsen des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, Helmut Trentmann, und der Vorsitzende der Bezirksgruppe Göttingen des Niedersächsischen Richterbundes, Thomas Matusche. Der Leiter der Göttinger Rechtsmedizin, Wolfgang Grellner, erläuterte, wie einzelne Drogen wirken und wie man sie nachweisen kann. Danach konnten sich die Teilnehmer bei einem Imbiss mit „kontrolliertem Alkoholgenuss“ einem Atemalkohol-Test unterziehen.

Auch Göttingens Polizeipräsident Uwe Lührig und der Leiter der Staatsanwaltschaft Stefan Stutenroth nutzten die Gelegenheit und gaben zudem ein vorbildliches Beispiel ab: Obwohl die gemessenen Werte deutlich unter der 0,5-Promille-Grenze lagen, setzten sich beide anschließend nicht mehr ans Steuer. (pid)

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