Herbstferien

Ferienbeginn in Niedersachsen: ADAC warnt vor Staus

Viele Autos stehen in einem Stau.
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Während die Schulferien in Niedersachsen und Bremen an diesem Wochenende (16. und 17. Oktober) beginnen, enden sie in Hamburg und Schleswig-Holstein. Der ADAC warnt vor Staus und vollen Autobahnen. (Symbolbild)

An Wochenende haben die Herbstferien in Niedersachsen begonnen. Wir verraten, wo Sie noch spontan eine Unterkunft buchen können.

Göttingen – Der ADAC erwartet zum Start der Herbstferien an diesem Wochenende Staus und Behinderungen auf den Autobahnen in Niedersachsen. Während die Ferien in Niedersachsen und Bremen starten, enden diese in Hamburg und Schleswig-Holstein.

„Entsprechend groß wird der Andrang auf den Fernstraßen“, teilte der ADAC am Donnerstag in Hannover mit. Vor allem die Nord- und Ostseeküste seien als Urlaubsorte derzeit gefragt. Mit Behinderungen sei demnach besonders auf der wichtigen Nord-Süd-Strecke A7 zu rechnen – und zwar zwischen Hannover-Süd und Echte, wo den Angaben zufolge fast durchgehend gebaut wird.

Ferienbeginn in Niedersachsen: ADAC warnt vor vollen Autobahnen

Voll werden könnte es demnach auch rund um die Ballungsräume Hannover, Hamburg und Bremen sowie an den Baustellen auf den Hauptverkehrsrouten. Dazu zählen etwa die A1 bei Osnabrück, bei Bramsche und am Dreieck Stuhr sowie die A28 bei Leer und die A29 zwischen Sande und Rastede. Eine erste Reisewelle erwartet der Automobilclub ab dem Freitagnachmittag. Auch am Samstag und Sonntag soll es viel Verkehr geben.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte es laut ADAC zahlreiche Staus auf den Autobahnen im Norden gegeben. Da hatten auch in Nordrhein-Westfalen die Herbstferien begonnen.

Ferienbeginn in Niedersachsen: Norderney ist bei den Herbsturlaubern besonders gefragt

Auf Norderney ist die Nachfrage nach freien Betten bis tief in den November hoch, teilte Wolfgang Lübben vom Staatsbad gegenüber der Deutschen Presseagentur mit. Viele Gäste hätten Nachholbedarf und suchten auch speziell die eher ruhigere Zeit auf der Insel.

„Der Nachfrage stehen vergleichsweise eher wenig Freimeldungen gegenüber, sodass wir empfehlen, nicht erst auf den letzten Drücker die Unterkunft zu suchen“, sagte Lübben. Auf Wangerooge werden mit Beginn der Herbstferien in Niedersachsen erneut rund 90 Prozent der Unterkünfte ausgebucht sein, wie Rieka Beewen von der Kurverwaltung mitteilte. „Auch über das Ende der Herbstferien hinaus häufen sich die Anfragen für die Monate November und Dezember.“

Ferienbeginn in Niedersachsen: Auch die Lüneburger Heide ist bereits fast ausgebucht

Zum Indian Summer ist die Lüneburger Heide fast ausgebucht. „Von 1500 Betrieben haben noch 60 bis 70 letzte freie Betten“, sagte Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH. „Es wird langsam eng. Insgesamt sieht es besser aus als letztes Jahr.“ Der Trend zum Wanderurlaub halte an, besonders gefragt seien wegen der sich verfärbenden Wälder im Herbst die Harburger Berge bei Hamburg und der Lüßwald in der Südheide Richtung Celle.

Freie Unterkünfte sind auf der Homepage der Heide GmbH zu finden: „Bis eine halbe Stunde vor Anreise gibt es Tipps“, betonte von dem Bruch. Neben den 17 Freizeitparks steht ein Familienwanderprogramm mit Konzepten wie der Märchenwanderung im Fokus.

Ferienbeginn in Niedersachsen: Für Kurzentschlossene gibt es im Harz noch genügend Unterkünfte

Auch der Harzer Tourismusverband blickt optimistisch auf den anstehenden Herbst. „Die Buchungszahlen sind gut“, sagte eine Sprecherin des Verbandes. Damit meinte sie neben Hotels ausdrücklich auch Gastronomie- und Freizeitangebote. Der positive Trend sei im Harz flächendeckend festzustellen. Konkrete Zahlen lägen noch nicht vor.

Vorsicht und Skepsis der Urlauber würden aber nachlassen. „Die Besucher vertrauen unseren Hygiene-Konzepten“, so die Harz-Sprecherin. Viele würden nun Reisen und Ausflüge nachholen. Für Kurzentschlossene gebe es noch genügend Unterkünfte. Bei der Art der Unterkunft und dem Zielort sollten Urlauber allerdings flexibel sein.

Wer in den Herbstferien dennoch dem nasskalten Wetter in Deutschland entfliehen möchte, hat einige Möglichkeiten – und muss dafür nicht mal eine Fernreise antreten. (luw)

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