Tiere überlebten

Wasser für Fischtransport: Feuerwehr rettet tausende Forellen

Die Rettung kam per Schlauch: Wasser aus einem Hydranten floss in die Tanks mit den Fischen. Foto: Polizei/nh

Göttingen. Polizisten und Kräfte der Göttinger Berufsfeuerwehr haben durch einen schnellen und beherzten Einsatz in der Nacht zu Dienstag mehreren tausend Forellen das Leben und einem dänischen Lastwagenfahrer die Ladung gerettet.

Der Lastwagen hatte gut fünf Tonnen Fisch geladen – lebendige Forellen, die in Tanks auf der Ladefläche auf der Autobahn 7 gen Süden transportiert wurden. Doch dann passierte Dramatisches: Der Sauerstoffgehalt im Wasser der Tanks sank plötzlich stark ab. Dem Fahrer war klar: Ohne Frischwasser würden seine Fische sterben. Doch was sollte er tun? Der Däne wusste sich Rat, fuhr zur Polizeidirektion und fand sofort Hilfe. Die verständigte Göttinger Berufsfeuerwehr rückte umgehend bei der Polizei in der Groner Landstraße an, legte Schläuche zu einem Hydranten-Anschluss und pumpte Wasser in die Tanks mit dem wertvollen Fisch.

Feuerwehr rettet tausende Forellen

Während mehrere tausend Liter des rettenden Frischwassers in die Tanks flossen, lief das alte Wasser ab. Die Fische waren gerettet.

Kleiner Nachteil: Die Transportfirma muss die Wasserkosten zahlen. (tko)

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