Flüchtlings-Camp in der Göttinger Innenstadt ist jetzt abgebaut

Göttingen. Das Protest-Camp, mit dem Flüchtlinge aus Südniedersachsen auf ihre Situation aufmerksam gemacht haben, ist zum Osterwochenende abgebaut worden. Es war seit Anfang April in der Göttinger Innenstadtkirche St. Jacobi zu finden.

„Während des Protestcamps sind wir mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. Einige Geflüchtete haben sich dem Protestcamp angeschlossen, weil sie ein ähnliches Schicksal teilen“, sagte Ramin Rahimi, einer der Protestierenden. Das Protest-Camp forderte neben einer ordentlichen Gesundheitsversorgung, und der damit einhergehenden Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetz, die Anerkennung ihrer Asylverfahren sowie ein bedingungsloses Bleiberecht.

Am Gründonnerstag gab es zum Abschluss einen Protestzug durch die Göttinger Innenstadt zum Verwaltungsgericht an der Berliner Straße. Daran waren nach Angaben der Camp-Organisatoren 200 Teilnehmer beteiligt.

Weitere Aktion im Mai

Ab Mitte Mai soll das Protestcamp während der europaweiten Blockupy-Aktionstage wieder in der Göttinger Innenstadt aufgebaut werden. Weitere Informationen gibt es im Internet. (bsc)

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